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Bei Schachtarbeiten verunglückt der Baufachmann
Herbert Wilke tödlich. Ein nicht gekennzeichnetes
Starkstromkabel wurde ihm zum Verhängnis. Im
ersten Moment sieht das Ganze für Kommissar
Hübner und sein Team nach einer Routineuntersuchung
aus. Wilke hatte die Trasse selbst abgesteckt und
dabei offensichtlich den Schachtplan nicht beachtet.
Ein tragischer Unfall aus Leichtsinn also? Doch
wo ist der Schachtplan geblieben? In Wilkes Unterlagen
ist er nicht zu finden.
Die Zweifel an der Unfallversion verstärken
sich, als ein Schachtplan gefunden wird, in dem
das Starkstromkabel nicht eingezeichnet ist und
die Ermittlungen ergeben, dass Frau Wilke nicht
allein ihrem Mann zu Hilfe geeilt ist. Warum hat
sie gegenüber der Polizei verschwiegen, dass
sie mit Sebastian Brauer, dem Mann mit dem sie ein
Verhältnis hat, am Unfallort gewesen ist? Brauer
ist Leiter des Bauamtes, also für die Schachtgenehmigung
verantwortlich. Wurde hier bewusst manipuliert und
ist Wilkes Weigerung, sich scheiden zu lassen, der
Grund für einen Mord?
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