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Der Taxifahrer Robert Horn rettet ein kleines Mädchen,
das weinend und hilflos auf einer kleinen Fußgängerinsel
mitten im Großstadtverkehr steht und bringt
es nach Hause. Robert verliebt sich in Rut, die
Mutter der kleinen Elise. Mit immer neuen Geschenken
versucht er die engagierte Gemeindeschwester an
sich zu binden. Er ist vernarrt in ihre kleine Elise
und träumt von einer baldigen Heirat. In Rut
und dem Kind hat er das gefunden, was ihm in seinem
bisherigen Leben verwehrt wurde: Liebe und Geborgenheit.
Doch für Rut ist Robert nur "zweite Wahl",
denn immer noch hängt sie an Dr. Breit, mit
dem sie nicht nur eine unerfüllte Liebe verbindet,
sondern auch schöngeistige Interessen, zu denen
Robert der Zugang fehlt. Insgeheim ist Robert deshalb
erleichtert, als Rut ihr abgebrochenes Medizinstudium
nicht wieder aufnehmen kann. Um sie für ihre
enttäuschten Hoffnungen zu entschädigen,
versucht Robert ihre anspruchsvollen Wünsche
zu erfüllen. Er treibt für sie und Elise
auch ein idyllisches Wochenendgrundstück auf.
Doch der Kaufpreis übersteigt bei weitem seine
finanziellen Möglichkeiten.
Alle Bemühungen, das Geld bei Freunden oder
Bekannten zu borgen, scheitern. Gegen den ausdrücklichen
Willen Ruts versucht er schließlich Opa Schütz
anzupumpen, einen vermögenden Patienten, der
Rut für ihre liebevolle Betreuung als Alleinerbin
eingesetzt hat. Doch Opa Schütz weist Roberts
Ansinnen entschieden zurück, denn Robert hat
bei ihm bereits Schulden. Es kommt zwischen den
beiden deshalb zu einer heftigen Auseinandersetzung,
in deren Folge Opa Schütz einen Herzanfall
erleidet. Da Robert ihm nicht hilft, erliegt der
alte Mann den Folgen des Anfalls. Als Rut von Roberts
ungeheuerlichem Handeln erfährt, trennt sie
sich von ihm. Robert Horn musste sich vor Gericht
wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten.
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