Mord im Spiegel

Spielfilm aus Großbritannien von 1981
Regie Guy Hamilton
Drehbuch Jonathan Hales und Barry Sandler, nach einem Roman von Agatha Christie
Musik John Cameron
Kamera Christopher Challis
Darsteller Miss Marple - Angela Lansbury
Marina Rudd - Elizabeth Taylor
Jason Rudd - Rock Hudson
Lola Brewster - Kim Novak
Ella Zielinsky - Geraldine Chaplin
Marty N. Fenn - Tony Curtis
Inspector Delbert Craddock - Edward Fox
Cherry - Wendy Morgan
Heather Babcock - Maureen Bennett
und andere

"Mord im Spiegel" ist eine witzige und spannende Agatha-Christie-Verfilmung, von James-Bond-Regisseur Guy Hamilton werkgetreu und mit hochkarätiger Besetzung in Szene gesetzt. Er besetzte die Hauptrollen ausnahmslos mit Weltstars aus den Fünfzigerjahren, in denen auch die Handlung angesiedelt ist. Nostalgischen Charme verbreiten Elizabeth Taylor, Rock Hudson, Kim Novak, Tony Curtis und Geraldine Chaplin. Angela Lansbury muss gegen die Erinnerung an Margaret Rutherford anspielen, die die rüstige Amateurdetektivin in den 60er Jahren dargestellt hatte.
Eine Gruppe exzentrischer US-amerikanischer Filmleute fällt in das beschauliche, kleine englische Dorf St. Mary Mead ein, in dem auch die berühmte Amateurdetektivin Miss Marple lebt. Mit den einander verfeindeten Filmdiven Marina Rudd und Lola Brewster soll die Geschichte von Elisabeth I. und Maria Stuart verfilmt werden. Der Produzent und Geldgeber Marty N. Fenn ist nur daran interessiert, seine Freundin Lola möglichst gut in Szene zu setzen. Der Regisseur Jason Rudd ist dagegen am Come-back seiner Frau Marina interessiert, die ihre Leinwandkarriere vor vielen Jahren nach einer tragischen Fehlgeburt abgebrochen hatte. Schon auf dem Empfang des Bürgermeisters werden die Dreharbeiten von einem Mord überschattet. Die Sekretärin Heather Babcock stirbt an einem vergifteten Cocktail, der allem Anschein nach für den Filmstar Marina Rudd bestimmt war. Als auch noch Jason Rudds Assistentin Ella Zielinsky eines gewaltsamen Todes stirbt, wendet sich der die Ermittlungen leitende Scotland-Yard-Inspector Craddock an seine kriminalistisch versierte Tante Miss Marple, die in der Nachbarschaft wohnt und den Fall mit Interesse verfolgt...

Die Agatha-Christie-Verfilmung wurde von James-Bond-Regisseur Guy Hamilton werkgetreu und mit hochkarätigen Schauspielern realisiert. Er besetzte die Hauptrollen ausnahmslos mit Weltstars aus den Fünfzigerjahren, in denen auch die Handlung angesiedelt ist. Zu den Stars gehört auch Elizabeth Taylor, die am 27. Februar 2007 ihren 75. Geburtstag feierte. Sie ist einer der letzten lebenden Stars jener großen Hollywood-Ära. Mit zehn hatte sie ihr Leinwanddebüt in "Lassie Come Home". Der Film "Kleines Mädchen, großes Herz" machte sie 1944 zum Kinderstar. Der Übergang zum Weltstar vollzog sich fast nahtlos, denn der Durchbruch kam 1956 in "Giganten" an der Seite von James Dean. Vier Jahre später holte sie sich als Gloria Wondrous in "Telefon Butterfield 8" einen Oskar. Einen weiteren bekam sie als Martha in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf". Unvergessen bleibt die temperamentvolle Schönheit aber auch als Cleopatra oder als Maggie in "Die Katze auf dem heißen Blechdach". Neben ihren Kinoerfolgen ist ihre Lebensgeschichte durch acht Ehen und eine lange Krankheitsgeschichte geprägt. So schreibt ihre neueste Biografin Ellis Amburn: "Ihre Stärke ist erstaunlich. Sie hat acht Ehen, 17 Affären, ihre Alkohol- und Pillensucht, drei Operationen an der Hüfte, zwei angebrochene Rückenwirbel und einen golfballgroßen Gehirntumor überlebt."
   

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