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"Mord im Spiegel" ist eine witzige und
spannende Agatha-Christie-Verfilmung, von James-Bond-Regisseur
Guy Hamilton werkgetreu und mit hochkarätiger
Besetzung in Szene gesetzt. Er besetzte die Hauptrollen
ausnahmslos mit Weltstars aus den Fünfzigerjahren,
in denen auch die Handlung angesiedelt ist. Nostalgischen
Charme verbreiten Elizabeth Taylor, Rock Hudson,
Kim Novak, Tony Curtis und Geraldine Chaplin. Angela
Lansbury muss gegen die Erinnerung an Margaret Rutherford
anspielen, die die rüstige Amateurdetektivin
in den 60er Jahren dargestellt hatte.
Eine Gruppe exzentrischer US-amerikanischer Filmleute
fällt in das beschauliche, kleine englische
Dorf St. Mary Mead ein, in dem auch die berühmte
Amateurdetektivin Miss Marple lebt. Mit den einander
verfeindeten Filmdiven Marina Rudd und Lola Brewster
soll die Geschichte von Elisabeth I. und Maria Stuart
verfilmt werden. Der Produzent und Geldgeber Marty
N. Fenn ist nur daran interessiert, seine Freundin
Lola möglichst gut in Szene zu setzen. Der
Regisseur Jason Rudd ist dagegen am Come-back seiner
Frau Marina interessiert, die ihre Leinwandkarriere
vor vielen Jahren nach einer tragischen Fehlgeburt
abgebrochen hatte. Schon auf dem Empfang des Bürgermeisters
werden die Dreharbeiten von einem Mord überschattet.
Die Sekretärin Heather Babcock stirbt an einem
vergifteten Cocktail, der allem Anschein nach für
den Filmstar Marina Rudd bestimmt war. Als auch
noch Jason Rudds Assistentin Ella Zielinsky eines
gewaltsamen Todes stirbt, wendet sich der die Ermittlungen
leitende Scotland-Yard-Inspector Craddock an seine
kriminalistisch versierte Tante Miss Marple, die
in der Nachbarschaft wohnt und den Fall mit Interesse
verfolgt...
Die Agatha-Christie-Verfilmung wurde von James-Bond-Regisseur
Guy Hamilton werkgetreu und mit hochkarätigen
Schauspielern realisiert. Er besetzte die Hauptrollen
ausnahmslos mit Weltstars aus den Fünfzigerjahren,
in denen auch die Handlung angesiedelt ist. Zu den
Stars gehört auch Elizabeth Taylor, die am
27. Februar 2007 ihren 75. Geburtstag feierte. Sie
ist einer der letzten lebenden Stars jener großen
Hollywood-Ära. Mit zehn hatte sie ihr Leinwanddebüt
in "Lassie Come Home". Der Film "Kleines
Mädchen, großes Herz" machte sie
1944 zum Kinderstar. Der Übergang zum Weltstar
vollzog sich fast nahtlos, denn der Durchbruch kam
1956 in "Giganten" an der Seite von James
Dean. Vier Jahre später holte sie sich als
Gloria Wondrous in "Telefon Butterfield 8"
einen Oskar. Einen weiteren bekam sie als Martha
in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf".
Unvergessen bleibt die temperamentvolle Schönheit
aber auch als Cleopatra oder als Maggie in "Die
Katze auf dem heißen Blechdach". Neben
ihren Kinoerfolgen ist ihre Lebensgeschichte durch
acht Ehen und eine lange Krankheitsgeschichte geprägt.
So schreibt ihre neueste Biografin Ellis Amburn:
"Ihre Stärke ist erstaunlich. Sie hat
acht Ehen, 17 Affären, ihre Alkohol- und Pillensucht,
drei Operationen an der Hüfte, zwei angebrochene
Rückenwirbel und einen golfballgroßen
Gehirntumor überlebt."
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