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Der Dichter Hermann Löns wird 40. An seinem
Geburtstag erscheint unerwartet seine Jugendliebe
Rosemarie von der Flühe zu Besuch, eine Cousine
seiner Frau Lisa. Rosemarie und Hermann streifen
Tag für Tag durch die Lüneburger Heide.
Dabei flammt ihre alte Liebe wieder auf. Hermann
kommt in Gewissensnot und bittet Rosemarie abzureisen.
Doch er wird mit dieser Entscheidung nicht glücklich.
Zwar kann er seinen Kummer in schwermütigen
Gedichten verarbeiten, die ihm einigen Erfolg bringen,
doch sein Leben wird fortan von Melancholie und
allzu häufigen Trinkgelagen bestimmt. Als Hermann
erfährt, dass Rosemarie sich mit seinem Jagdfreund
Prinz Niko verlobt hat, will er sich von Lisa trennen
und bittet Rosemarie, seine Frau zu werden. Doch
Rosemarie erklärt ihm, dass es zu spät
sei. Mühselig habe sie ihren Frieden gefunden,
den sie fortan nicht mehr aufs Spiel setzen möchte.
Hermann zieht sich darauf verbittert ins Moor zurück.
Nach tagelanger Suche wird er halb erfroren in einem
Boot gefunden. Er hat sich eine Lungenentzündung
zugezogen, von der er sich nach wochenlanger Bettruhe
nur langsam erholt. Als er gerade wieder auf den
Beinen ist, ergeht der Befehl zur allgemeinen Mobilmachung.
Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs gibt Hermanns
Leben eine neue Wendung.
Mit Dieter Borsche, Cornell Borchers, Barbara Rütting,
Günther Lüders und anderen beliebten Schauspielern
der 1950er-Jahre hochkarätig besetzt, ist "Rot
ist die Liebe" ein stimmungsvolles Melodram
über das Leben des Dichters Hermann Löns
(1866-1914). Nach Löns autobiografischem Roman
"Das zweite Gesicht" drehte der Wiener
Regisseur Karl Hartl (1899-1978), bekannt geworden
mit Musik- und Heimatfilmen, den Streifen in der
Lüneburger Heide.
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