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Zum Lohn für eine gute Tat findet der Schusterjunge
Klaus beim Holzhacken im Walde eine goldene Gans.
Sie hat eine merkwürdige Eigenschaft: Jeder,
der sie berührt, bleibt an ihr hängen.
Als nun Klaus mit seinem prächtigen Vogel des
Weges kommt, wollen Neugierige ihn anfassen und
habgierige Menschen sich eigenhändig von der
Echtheit des goldenen Gefieders überzeugen.
Aber o weh, sie kommen nicht mehr los.
Unserem Klaus macht das natürlich viel Spaß,
und er beschließt, mit diesem komischen Aufzug
zum Schloss zu ziehen. Dort lebt eine traurige Prinzessin,
die bisher zu allen Späßen nicht einmal
gelächelt hat. Deshalb hatte der König
versprochen, seine Tochter dem zur Frau zu geben,
der diesen Bann brechen würde. Als Klaus mit
seinem Anhang erscheint, bricht die Prinzessin in
herzliches Lachen aus.
Doch der König ist nicht gewillt, sein Versprechen
zu halten, denn einen Schusterjungen als Schwiegersohn
will er nicht. Erst soll Klaus noch zwei Aufgaben
lösen. Er soll dem König helfen, seine
Schätze in Sicherheit zu bringen und den Prinzen
Störenfried in die Flucht jagen. Mit viele
Geschick, Mut und Witz löst er die Aufgaben.
Jetzt bleibt dem König nichts weiter übrig,
als endlich sein Wort zu halten und der glückliche
Klaus bekommt die Prinzessin zur Frau.
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