Die goldene Gans

Spielfilm aus der DDR von 1964
Regie Siegfried Hartmann
Drehbuch Siegfried Hartmann, Günter Kaltofen nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm
Musik Siegfried Bethmann
Kamera Karl Plintzner
Darsteller Klaus - Kaspar Eichel
Prinzessin - Karin Ugowski
Kunz - Uwe-Detlef Jessen
Franz - Peter Dommisch
König - Heinz Scholz
Hofgelehrter - Gerd E. Schäfer

Zum Lohn für eine gute Tat findet der Schusterjunge Klaus beim Holzhacken im Walde eine goldene Gans. Sie hat eine merkwürdige Eigenschaft: Jeder, der sie berührt, bleibt an ihr hängen. Als nun Klaus mit seinem prächtigen Vogel des Weges kommt, wollen Neugierige ihn anfassen und habgierige Menschen sich eigenhändig von der Echtheit des goldenen Gefieders überzeugen. Aber o weh, sie kommen nicht mehr los.

Unserem Klaus macht das natürlich viel Spaß, und er beschließt, mit diesem komischen Aufzug zum Schloss zu ziehen. Dort lebt eine traurige Prinzessin, die bisher zu allen Späßen nicht einmal gelächelt hat. Deshalb hatte der König versprochen, seine Tochter dem zur Frau zu geben, der diesen Bann brechen würde. Als Klaus mit seinem Anhang erscheint, bricht die Prinzessin in herzliches Lachen aus.

Doch der König ist nicht gewillt, sein Versprechen zu halten, denn einen Schusterjungen als Schwiegersohn will er nicht. Erst soll Klaus noch zwei Aufgaben lösen. Er soll dem König helfen, seine Schätze in Sicherheit zu bringen und den Prinzen Störenfried in die Flucht jagen. Mit viele Geschick, Mut und Witz löst er die Aufgaben. Jetzt bleibt dem König nichts weiter übrig, als endlich sein Wort zu halten und der glückliche Klaus bekommt die Prinzessin zur Frau.
   

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