Schneeweißchen und Rosenrot

DEFA-Spielfilm von 1978
Regie Siegfried Hartmann
Drehbuch Margot Beichler nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm
Musik Peter Gotthardt
Kamera Siegfried Mogel
Darsteller Schneeweißchen - Julie Juristova
Rosenrot - Katrin Martin
Michael - Pavel Travnicek
Andreas - Bodo Wolf
Berggeist - Hans-Peter Minetti
Mutter - Annemone Haase
Großvater Matthias - Johannis Wieke
Bär - Pedro Hebestreit
König - Erik S. Klein
und andere

"Schneeweißchen und Rosenrot" gehört gewiss zu den schönsten Märchen der Gebrüder Grimm, obwohl es nicht zu den bekanntesten zählt. Es schildert die Erlebnisse von zwei jungen Mädchen, die ein besonders gutes und reines Herz auszeichnet und die am Ende - wie könnte es im Märchen anders sein - reich dafür belohnt werden.

Der DEFA-Spielfilm hat das Grimmsche Märchen um einige Motive erweitert, ohne die Grundstruktur zu verändern. So wurde aus dem bösen Zwerg der Märchenfassung ein habgieriger Berggeist, der verantwortlich ist für die Not und Armut der Menschen, die in dieser Gegend leben. Auch der Bruder des zum Bären verzauberten Prinzen spielt von Anfang an eine Rolle. Er wird durch den Berggeist in einen Falken verwandelt. Beide erlangen am Schluss, nachdem der Zauber des Berggeistes gebrochen ist, ihre menschliche Gestalt zurück und halten um die Hand von Schneeweißchen und Rosenrot an. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute...
   

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