Schöne Lügen

Deutscher Spielfilm von 2003
Regie Karola Hattop
Drehbuch Nicole Walter-Lingen
Musik Andy Slavik
Kamera Sebastian Richter
Darsteller Kim Joosten - Susanna Simon
Max Joosten - Daniel Morgenroth
Julia Steinberg - Brigitte Karner
Sylvie Winter - Carin C. Tietze
Andreas Wenzel - Niels Bruno Schmidt
Sabine Fichtner - Gila von Weitershausen
Gabriele Nitsche - Nina Hoger
Valentin Nitsche - Alexander Strobele
Milena Nitsche - Lena Beyerling
Verleger Lebeck - Wolfgang Ferchl
und andere

Wie viele aus ihrer Branche bekommen auch die talentierte Innenarchitektin Kim Joosten (Susanna Simon) und ihre Partnerin Julia Steinberg (Brigitte Karner) die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren. Als sie nach monatelanger Durststrecke einen Großauftrag ergattern, besteht jedoch wieder Hoffnung für ihren mühsam aufgebauten Zwei-Frauen-Betrieb. Mit dem entsprechenden Eifer stürzt Kim sich in die Arbeit. Die Feier zum zehnten Hochzeitstag mit ihrem Mann Max (Daniel Morgenroth) muss leider ausfallen - Kim kann die Einladung zum repräsentativen Grillfest ihrer Auftraggeber nicht absagen. Dabei freundet sie sich mit Milena (Lena Beyerling) an, der kleinen Tochter ihrer Gastgeber. Als das unbeaufsichtigte Kind rückwärts auf einen Grill zustolpert, rettet Kim ihm das Leben, erleidet aber durch eine Stichflamme selbst schwere Gesichtsverbrennungen.

Das auf Schönheit und Äußerlichkeiten fixierte Leben der attraktiven, jungen Frau gerät aus den Fugen. Dass sie von ihrer Partnerin Julia fortan in den Hintergrund verbannt wird, weil Kim vor den Kunden im wahrsten Sinn des Wortes das Gesicht verloren hat, lässt sich gerade noch verkraften. Aber als sie bemerkt, dass ihre vermeintlich beste Freundin den Grillunfall heimlich als Druckmittel einsetzt, um den schuldbewussten Auftraggeber über den Tisch zu ziehen, bricht Kim die persönliche und geschäftliche Beziehung zu Julia ab und igelt sich zu Hause ein.

Aber auch ihre Ehe mit Max, einem leidlich erfolgreichen Comiczeichner, kriselt. Kim findet heraus, dass Max nicht nur seit Monaten ohne Job ist - er hat auch eine heimliche Affäre. Völlig am Ende sucht sie Trost bei Andreas (Niels Bruno Schmidt), einem jungen Mann, den sie in der Klinik kennen gelernt hat. Als sich nach einer Schönheitsoperation herausstellt, dass ein Teil der Narben zurückbleibt, wird Kim bewusst, dass sie vor ihren Problemen nicht davonlaufen kann und zunächst mit sich selbst ins Reine kommen muss. Vielleicht ist dann auch ein Neuanfang mit Max möglich ...
   

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