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Susanne Mertens ist verheiratet und hat einen siebenjährigen
Sohn, den sie über alles liebt, aber glücklich
ist sie nicht. Ihr Mann Klaus hält sich nicht
an die Abmachung, sie in ihrem Beruf als Tierärztin
arbeiten zu lassen, als der kleine Jonas aus dem
Gröbsten heraus ist. Frauen gehören ins
Haus, findet Klaus, und das meint auch sein Schwiegervater
Georg, der Direktor des örtlichen Zoos. Als
Klaus sie auch noch betrügt, bricht Susanne
aus dem ehelichen Heim aus.
Sie setzt es mit Hilfe ihrer Mutter Charlotte gegen
den ausdrücklichen Willen des Vaters durch,
dass sie als Tierärztin im Zoo arbeiten kann,
und kämpft um das Sorgerecht für ihren
Sohn, als Klaus sie massiv unter Druck setzt. Intrigen
am Arbeitsplatz und psychologische Tricks ihres
Mannes vergällen ihr das neue, eigenständige
Leben mit ihrem Beruf, so dass sie fast zu Klaus
zurückkehrt. Christoph, ein einfühlsamer
Kinderarzt, gibt ihr wieder Hoffnung, dass es auch
eine gleichberechtigte Partnerschaft gibt.
Die dramatische gemeinsame Operation eines Schimpansenweibchens
markiert Susannes Durchbruch zur Befreiung von Erwartungen
anderer, die sie nicht mehr bedienen will. Sie nabelt
sich endlich von ihrem Elternhaus und ihrem Mann
ab. Mit Christoph und Jonas hat Susanne eine neue
Familie, und der Vater sieht ein, dass es keine
bessere Tierärztin in seinem Zoo geben kann
als sie.
Das gefühlvolle Drama voller melodramatischer
wie heiterer Momente nutzt die ungewöhnliche
Tierwelt und modernen Anlagen des Leipziger Zoos.
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