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Freddy Schenk holt die Vergangenheit ein: Vor mehr
als fünf Jahren brachte er Ronald Lochte wegen
eines Bankraubs hinter Gitter, den Lochte stets
bestritten hat. Jetzt stellt sich heraus, dass es
damals wohl wirklich den Falschen getroffen hat.
Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf eine
Tankstelle zeigen die Überwachungskameras einen
Täter, der dem inhaftierten Lochte zum Verwechseln
ähnlich sieht.
Der alte Fall erscheint in neuem Licht. Ist der
Doppelgänger auch für den damaligen Bankraub
verantwortlich und Ronald Lochte damit unschuldig?
Inzwischen besteht Lochte jedoch darauf, für
den Banküberfall verantwortlich zu sein. Seine
Freundin Verena Radek hat ihn überredet, die
Tat zuzugeben: Beide erhoffen sich davon einen gelockerten
Strafvollzug und eine vorzeitige Entlassung. Doch
Lochtes Bewährungsantrag wird nicht genehmigt.
Für den jungen impulsiven Mann bricht erneut
eine Welt zusammen. Er beschließt aus dem
Gefängnis auszubrechen. Sein Plan gelingt.
Allerdings tötet Lochte auf der Flucht einen
Vollzugsbeamten.
Freddy Schenk plagen nun die Gewissensbisse. Im
Gegensatz zu seinem Kollegen fühlt er sich
für das Justizopfer Lochte verantwortlich.
Für Max Ballauf ist Lochte ein Mörder.
Die Kommissare nehmen seine Verfolgung auf. Dabei
wird Schenk selbst zur Zielscheibe. Denn verzweifelt
versucht Lochte, die für sein Schicksal Verantwortlichen
zur Rechenschaft zu ziehen.
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