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Klein Erna ist eine rotzfreche Hamburger Deern mit
einem ziemlich losen Mundwerk. Doch das aufgeweckte
Mädchen, das jedem das Wort im Mund herumdreht,
hat große Sehnsucht nach ihrem Vater Peter,
der seit geraumer Zeit unterwegs auf See ist. Er
hat Ernas Mutter Käthe versprochen, nicht eher
heimzukommen, bis er genug Geld zusammen hat, um
das Haus zurückzukaufen, aus dem die Familie
vor vier Jahren ausziehen musste.
So schlägt Käthe sich, unterstützt
von ihrer liebenswürdigen Schwägerin Frieda,
in Frau Nohrs Hafenimbiss als Kellnerin durch. Klein
Erna heckt unterdessen mit Frau Nohrs Sohn Heini
die tollsten Streiche aus. Leider ist Heini dabei
aber immer der Dumme, und da Frau Nohr keinen Spaß
versteht, kündigt sie Ernas Mutter, um ihren
Sohn dem gefährlichen Einfluss zu entziehen.
Inzwischen beginnen die großen Ferien, und
Käthe sucht händeringend nach gutmütigen
Verwandten, die das lebhafte, unberechenbare Kind
aufnehmen. Onkel Fritz scheint das erste Opfer zu
sein. Doch auf den gutmütigen Hundezüchter,
der unter dem Pantoffel seiner Gattin Martha steht,
wirken Ernas anarchische Streiche überaus befreiend.
Auch die überspannte Ex-Schauspielerin Frau
Heimann kann sich dank Ernas Hilfe endlich gegen
ihren Mann durchsetzen. Wo sie auch hinkommt, verbreitet
klein Erna zunächst das blanke Chaos. Doch
überraschenderweise wirken Ernas freche Streiche
stets befreiend auf die Menschen. Am Ende kehrt
Ernas Vater als gemachter Mann heim. Aber was am
schönsten ist: er wünscht sich auf keinen
Fall eine artige und vernünftige Tochter. Für
Klein Erna geht es jetzt erst richtig los.
"Klein Erna auf dem Jungfernstieg" ist
eine kurzweilig inszenierte, heitere Komödie
mit viel Hamburger Lokalkolorit. Mit Heidi Kabel,
Harald Juhnke und Heinz Erhardt in einer kleinen
aber überaus witzigen Rolle als kalauerndem
Hundezüchter.
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