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In letzter Zeit häufen sich die Diebstähle
auf offener Straße in Hannover. Bei den Tätern
handelt es sich fast immer um zehn- bis zwölfjährige
Jungen, die äußerst gerissen vorgehen
und deren Aussehen von den Opfern als "südländisch"
beschrieben wird. Durch die Festnahme der Rumänin
Nadja kommen die Kommissare Jonas Vogel und Jakob
Landau vom Raubdezernat einer organisierten Schlepperbande
auf die Spur. Diese kauft armen Eltern in Rumänien
die Kinder ab, um sie als Diebe auszubilden und
in Westeuropa einzuschleusen.
In der Vernehmung quält Nadja die nackte Angst:
Sie weiß, dass auf Verrat der sichere Tod
steht. Durch geschicktes Befragen gelingt es Vogel
dennoch, der jungen Rumänin nach und nach Informationen
über die Schlepperbande zu entlocken. Für
Vogel und Landau öffnet sich ein erschreckender
Kosmos: Statt eines erwachsenen Täters gerät
den Kommissaren mit dem Flüchtlingsjungen Nicolai
ein abgemagertes Kind ins Netz, das seiner Jugend
beraubt ist. Nicolai erkennt schnell, dass er sich
selbst und seinen Freunden am meisten hilft, wenn
er mit der Polizei zusammenarbeitet. Als er zudem
noch erfährt, dass auch Nadja festgenommen
wurde, verrät er alles, was er weiß.
Seine Schilderung über die Misshandlungen der
Kinder machen Vogel und Landau klar, dass es nicht
allein darum geht, nur Diebe zu fangen.
Die anderen Kinder werden von Schlepperboss Tren
inzwischen zum Klauen auf die Straße geschickt.
Beunruhigt durch die Festnahme Nadjas bereitet Chefganove
Kapescu die Flucht nach Italien vor. Die Jungen
Adrian und Vasile entkommen, indem sie sich bei
einem absichtlich dilettantisch durchgeführten
Raub von der Polizei festnehmen lassen. Vogel bringt
sie zusammen mit Nicolai in einem Kinderheim unter.
Von Tren und Kapescu fehlt jedoch weiter jede Spur
...
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