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Seine Kollegen wussten nicht genau, was er an den
Wochenenden tat. Heiner Kreutz - Maurer, achtundzwanzig
Jahre alt, ledig - galt als Einzelgänger und
Geheimniskrämer. Vermutlich baute er irgendwo
außerhalb der Stadt ein Haus, für sich
selbst oder für einen fremden Auftraggeber.
Das Gerücht entstand nicht von ungefähr,
denn in den Vororten herrschte gerade die sommerliche
Bausaison. Lauben und Bungalows schossen wie Pilze
aus dem Boden, und Maurer waren sehr begehrt.
Auch am letzten Wochenende hatte Kreutz wie immer
sein Werkzeug eingepackt und war aus der Stadt gefahren.
Zuletzt hatte man ihn bei einem verdächtigen
Materialtransport auf dem Gelände eines Betriebsferienheimes
gesehen. Doch dann ist er plötzlich verschwunden
und erst zwei Tage später wird seine Leiche
im Strandbad entdeckt. Ein Badeunfall? Für
Oberleutnant Hübner gibt es Gründe, daran
zu zweifeln. Die Verwicklungen von Kreutz in dunkle
Geschäfte mit Baustoffen führt auf eine
heiße Spur.
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