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Die hübsche Isabel arbeitet als Lernschwester
in einem Krankenhaus von St. Louis. Als sie dort
während einer Nachtwache George kennenlernt,
ist es bei beiden Liebe auf den ersten Blick. Sie
heiraten Hals über Kopf und wollen ihre Flitterwochen
in Miami verbringen. Beim Start zur Hochzeitsreise
ist Isabel entsetzt, was für ein Auto George
dafür gekauft hat. Seine Mitteilung, dass er
bei seinem Arbeitgeber gekündigt hat, ohne
mit ihr darüber zu sprechen, stimmt sie nicht
heiterer. Das Hochzeitsmahl in einer Raststätte
für Fernfahrer gibt Isabel den Rest. So fährt
das frisch gebackene Paar ziemlich zerstritten bei
Georges Freund Ralph vor, den sie auf der Fahrt
nach Florida besuchen wollen. Dort setzt George
seine junge Frau kurzerhand ab und fährt weiter.
Ralph, schon einige Zeit verheiratet, hat momentan
auch Krach mit seiner Frau und seinen reichen Schwiegereltern.
Ausgerechnet zu Weihnachten lässt ihn seine
Frau allein, weil sie aus seinem Verhalten zu entnehmen
glaubt, dass er sie nicht mehr liebt. So hat Ralph
zwar Zeit, sich zunächst Isabel zu widmen und
später auch dem zurückgekehrten George,
aber er fühlt sich dabei nicht ganz wohl in
seiner Haut. Auch wenn ihm vieles an seiner Ehe
nicht passt, hängt er doch an seiner Frau.
Es wird eine aufregende Nacht für die zerstrittenen
jungen Leute ...
"Zeit der Anpassung" entstand 1962 nach
dem gleichnamigen Bühnenstück des US-amerikanischen
Dramatikers Tennessee Williams. Jane Fonda spielte
als Isabel Haverstick eine ihrer ersten Filmrollen.
Die Schauspielerin, die am 21. Dezember 2007 ihren
70. Geburtstag feierte, stand am Beginn einer herausragenden
Karriere, die neben außergewöhnlichen
Filmrollen ebenso vom politischen Engagement geprägt
war. Obwohl als Tochter des bekannten Bühnen-
und Filmschauspielers Henry Fonda geboren, hatte
sie zunächst keine Schauspielambitionen. Doch
als sie 1958 Lee Strasberg, den Leiter der weltberühmten
New Yorker Schauspielschule "Actors Studio",
traf, wurde sie dessen Schülerin. 1960 drehte
sie ihren ersten Film und trat am Broadway auf.
1963 ging sie mit dem französischen Regisseur
und Bardot-Entdecker Roger Vadim nach Frankreich
und drehte dort mehrere erfolgreiche Filme. Unter
seiner Regie spielte sie in "Barbarella"
(1967) und stieg damit zu einem der weiblichen Sexsymbole
jener Zeit auf. In den 1970er Jahren entwickelte
sie sich zur gefragten Charakterdarstellerin. 1971
spielte sie die Prostituierte Bree Daniels in "Klute",
für die sie ihren ersten Oscar erhielt, für
"Coming Home" (1979), einen Film über
das Schicksal der Vietnamrückkehrer, bekam
sie ihn zum zweiten Mal. Zu ihren weiteren Filmerfolgen
gehörten "Der elektrische Reiter"
(1978), "Das China-Syndrom" (1979) und
"Am goldenen See" (1981), der einzige
Film, in dem sie mit ihrem Vater spielte.
Seit den 1970er Jahren engagiert sie sich immer
wieder politisch. Sie demonstrierte gegen den Vietnamkrieg,
war in der Anti-Kernwaffen-Kampagne und in der Frauenrechtsbewegung
aktiv. Nicht zu vergessen auch ihre Vorreiterrolle
in der Fitnessbewegung, mit der sie als Aerobic-Expertin
gut Geld verdiente. erschien ihre Autobiografie
"My Life So Far", die schnell zum Bestseller
wurde. "Die Welt" schrieb in ihrer Rezension:
"Doch nicht ihre Kämpfe in der Politik,
sondern die endlosen Kämpfe um und wider ihre
Männer, um den perfekten Körper und wider
die überwältigende Angst, 'nicht gut genug
für sie zu sein', haben das Leben Jane Fondas
bestimmt".
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