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George Kellerman ist ein kleiner Angestellter aus
dem provinziellen Dayton in Ohio. Er glaubt an die
Erfüllung seines Lebenstraumes, als er mit
seiner Gattin Gwen den Flieger nach New York besteigt,
wo seine Firma ihm den Posten des Vizepräsidenten
anbieten will. Seine Vorfreude wandelt sich jäh
in pure Panik, als die Maschine nach Boston umgeleitet
wird. George fürchtet, die alles entscheidende
Besprechung am nächsten Morgen zu verpassen.
Ohne ihr verlorengegangenes Gepäck nehmen die
Kellermans den überfüllten Nachtzug und
erreichen, nachdem sie im Speisewagen vergeblich
nach etwas Essbarem angestanden haben, spät
nachts New York. Dort wiederum streiken auch noch
die Verkehrsbetriebe.
Als George und seine übermüdete Frau endlich
im Hotel ankommen, ist ihr Zimmer bereits anderweitig
belegt. Auf der Suche nach einem Quartier werden
die beiden zunächst ausgeraubt und anschließend
entführt. Die freundlichen Polizisten, die
George und Gwen zu einer Notunterkunft für
Reisende chauffieren wollen, verlieren ihr Einsatzfahrzeug
samt Insassen an zwei Gangster. Zu guter Letzt nächtigen
die Kellermans im Central Park, wo George noch die
Uhr gestohlen wird. Georges Begeisterung für
New York ist auf dem Nullpunkt angekommen, als er
am nächsten Morgen abgerissen und unrasiert,
aber pünktlich, zur Besprechung mit den Firmenbossen
erscheint - und eine große Überraschung
erlebt ...
Broadway-Autor Neil Simon verfasste die Bühnenvorlage
und schrieb dann auch selbst das Drehbuch für
"Nie wieder New York", eine bissige Komödie
mit treffsicherem Wortwitz über die Tücken
der Großstadt. Komödienspezialist Jack
Lemmon brilliert in der Rolle des leicht neurotischen,
meckernden Mittelständlers, dessen geordnete
Existenz durch eine Kette unvorhersehbarer Ereignisse
ins Chaos gestürzt wird. 30 Jahre später
drehte Regisseur Sam Weisman mit Steve Martin und
Goldie Hawn ein Remake unter dem deutschen Titel
"Schlaflos in New York".
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