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Um zu beweisen, dass ein perfekter Mord möglich
ist, bringen zwei Studenten in New York einen Kommilitonen
um. In dem Apartment, in dem sie die Leiche verstecken,
feiern sie eine Party. Nur Professor Cadell, der
sie mit seiner elitären Einstellung auf die
makabre Idee gebracht hat, schöpft Verdacht.
Vorlage zu "Cocktail für eine Leiche"
war das 1929 uraufgeführte Theaterstück
"Rope's End" Patrick Hamiltons, die Gleichheit
von realer und filmischer Zeit animierte den Meister
des Suspense zu einem einmaligen Experiment. Er
drehte den ganzen Film in etwa je zehnminütigen
Einstellungen (ungefähr die Länge einer
Filmrolle) und kaschierte die Übergänge.
So wurde "Cocktail für eine Leiche"
zu einem Film quasi ohne Schnitte.
"Was an Hitchcocks Film so fasziniert, ist
vor allem die formale Adaption des Stoffes ... In
seiner ganzen Disposition ist dieser Film bester
Hitchcock; intellektualistische Spielerei vor bitterernstem
Hintergrund, voll raffiniert ausgeklügelter
Spannungstricks, deren scheinbare Beiläufigkeit
die Wirkung steigert, makaber in seinem zwielichtigem
Humor ..." (Katholischer Filmdienst).
Für Hitchcock brachte "Cocktail für
eine Leiche" eine dreifache Premiere: Es war
Hitchcocks erste Eigenproduktion nach seiner Trennung
von Hollywood-Mogul David Selznick, sein erster
Film in Farbe und seine erste Zusammenarbeit mit
James Stewart, neben Cary Grant "Hitch's"
Lieblingsschauspieler. Drei weitere gemeinsame Filme
sollten folgen und damit drei weitere Meisterwerke:
"Das Fenster zum Hof" (1954), "Der
Mann, der zu viel wusste" (1956) und "Vertigo
- Aus dem Reich der Toten" (1958).
"In allen vier Filmen verkörperte Stewart
einen Mann, dessen professionelle Brillanz ihn nicht
vor dubiosen moralischen Verstrickungen bewahren
kann. Hitchcock drückt solche Defekte optisch
aus. In 'Cocktail für eine Leiche' hinkt James
Stewart" (Bodo Fründt).
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