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Auf einer Urlaubsreise macht der amerikanische Arzt
Dr. Ben McKenna mit seiner Frau Jo in Marokko die
Bekanntschaft des Franzosen Louis Bernard, ohne
zu ahnen, dass dieser ein Geheimagent ist. Tags
darauf wird Bernard auf offener Straße niedergestochen.
Sterbend flüstert er McKenna eine brisante
Information über ein Mordkomplott gegen einen
ausländischen Staatsmann zu.
Für den Arzt und seine Frau beginnt damit ein
albtraumhaftes Geschehen. Um ihr Schweigen gegenüber
der Polizei zu erzwingen, entführt man ihren
Sohn Hank. Das Ehepaar folgt den Kidnappern nach
London, wo amtliche Stellen den Amerikaner vergeblich
drängen, sich ihnen anzuvertrauen. Stattdessen
suchen er und seine Frau verzweifelt nach dem Jungen.
Als sie sein Versteck tatsächlich gefunden
haben, spitzen sich die Dinge noch dramatischer
zu ...
Alfred Hitchcock war einer der größten
Regisseure des 20. Jahrhunderts. Sein Lebenswerk
umfasst 53 Filme - allesamt zu Klassikern der Filmgeschichte
geworden. Keiner konnte so gut wie er Horror mit
Humor, Kunst mit Kommerz verbinden. Keiner wurde
so verehrt wie er, keiner so oft kopiert. Am 29.
April jährte sich sein Todestag zum 25.
Mal. "Der Mann, der zu viel wusste" gehört
zu Hitchcocks populärsten Filmen.
Der Vorgänger-Film von 1934 war der größte
englische Kino-Erfolg des Regisseurs. Für das
in verschiedenen Punkten veränderte Remake
verpflichtete er James Stewart und Doris Day als
Hauptdarsteller. Beide standen damals auf dem Höhepunkt
ihrer Karriere. "Que sera, sera", eines
von Doris Days populärsten Liedern, bekam eine
wichtige Funktion als Erkennungsmelodie.
James Stewart durfte als cholerischer Patriarch
bei aller Dramatik auch komische Seiten zeigen.
An Spannung bleibt nichts zu wünschen übrig.
Hitchcock steigert sie souverän bis zu dem
berühmten Beckenschlag während eines Konzerts
in der Londoner Albert Hall, bei dem der Attentäter
schießen soll, und hält auch hinterher
noch reichlich "suspense" in Reserve.
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