Der Staatsanwalt hat das Wort "Ein leeres Haus"

Fernsehfilm DDR 1984
Regie Hubert Hoelzke
Drehbuch Gisela Richter-Rostalski
Musik Karl-Heinz Schröder
Kamera Wolfgang Voigt
Darsteller Gerda Schindler - Walfriede Schmitt
Eva Schindler - Ev-Katrin Köster
Jörg - Lutz Lukasz
Irmgard - Gertrud Kreißig
Bärbel - Petra Dobbertin
Frau Silberstein - Christel Peters
und andere

Nach dem Unfalltod ihres Mannes empfindet Gerda Schindler, Mitte 50, ein Gefühl der Leere. Allein und unselbstständig lebt sie in ihrem Haus auf dem Lande. Ihr Beruf als Poststellenleiterin ist kein Ersatz für das bisherige Leben, und Hilfe von ihren Nachbarn nimmt sie nicht an. Den einzigen Halt, den sie akzeptiert, ist ihre Tochter Dagmar. Doch Dagmar lebt mit ihrem Verlobten Jörg in Dresden, wo beide studieren.
Die Wochenenden verbringen sie seit dem Tod des Vaters nun bei der Mutter auf dem Lande. Gerda lebt für diese gemeinsamen Wochenenden, für Dagmar und Jörg aber werden sie zur belastenden Verpflichtung. Gerda Schindler, in kleinbürgerlichem und egoistischem Denken gefangen, sieht die Notwendigkeit eines eigenen Lebens der jungen Leute nicht ein und versucht, sich ihre Zuneigung und ihr Kommen zu erkaufen, obwohl sie in finanziellen Nöten steckt. Schließlich wird Gerda Schindler straffällig.
   

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