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Nach
dem Unfalltod ihres Mannes empfindet Gerda Schindler,
Mitte 50, ein Gefühl der Leere. Allein und
unselbstständig lebt sie in ihrem Haus auf
dem Lande. Ihr Beruf als Poststellenleiterin ist
kein Ersatz für das bisherige Leben, und Hilfe
von ihren Nachbarn nimmt sie nicht an. Den einzigen
Halt, den sie akzeptiert, ist ihre Tochter Dagmar.
Doch Dagmar lebt mit ihrem Verlobten Jörg in
Dresden, wo beide studieren.
Die Wochenenden verbringen sie seit dem Tod des
Vaters nun bei der Mutter auf dem Lande. Gerda lebt
für diese gemeinsamen Wochenenden, für
Dagmar und Jörg aber werden sie zur belastenden
Verpflichtung. Gerda Schindler, in kleinbürgerlichem
und egoistischem Denken gefangen, sieht die Notwendigkeit
eines eigenen Lebens der jungen Leute nicht ein
und versucht, sich ihre Zuneigung und ihr Kommen
zu erkaufen, obwohl sie in finanziellen Nöten
steckt. Schließlich wird Gerda Schindler straffällig.
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