Das Wirtshaus im Spessart

Deutscher Spielfilm von 1957
Regie Kurt Hoffmann
Drehbuch Heinz Pauck, Luiselotte Enderle, Günther Neumann, Curt Hanno Gutbrod und Kurt Hoffmann
Musik Franz Grothe
Kamera Richard Angst
Darsteller Franziska von Sandau - Liselotte Pulver
Der Räuberhauptmann - Carlos Thompson
Baron Sperling - Günther Lüders
Gaukler Parrucchio - Rudolf Vogel
Räuber Knoll - Wolfgang Neuss
Räuber Funzel - Wolfgang Müller
Zofe Barbara - Ina Peters
Räuberbraut Bettina - Kai Fischer
Magd Luise - Veronika Fitz
Graf Sandau - Herbert Hübner
und andere

Komtess Franziska ist mit ihrem Verlobten Baron Sperling unterwegs nach Würzburg, als ihre Kutsche im nächtlichen Spessart mit einem gebrochenen Rad liegenbleibt. Im Gegensatz zu dem ängstlichen Sperling zeigt sie sich nicht sonderlich beunruhigt, sondern folgt arglos dem Rat zweier Galgenvögel, in einem nahen Wirtshaus Quartier zu nehmen. Dieses ist allerdings eine Räuberhöhle, und das Gesindel hat es auf die Komtess abgesehen. 20.000 Gulden Lösegeld soll Graf Sandau für seine Tochter berappen. Als die Bande triumphierend abzieht, ahnt keiner der Räuber, dass man zwar eine echte Zofe, aber die falsche Komtess als Geisel nahm.

Franziska hat heimlich mit dem jungen Wanderburschen Felix, der mit seinem Freund Peter ebenfalls zufällig Gast im Wirtshaus ist, die Kleider getauscht und ist längst ins heimatliche Schloss geritten. Als ihr Vater sich weigert, ihre Gefährten auszulösen und stattdessen das Räubernest vom Militär ausheben lassen will, treibt es die burschikose Komtess zurück in die Schlupfwinkel der Bande. Verkleidet schafft sie es schnell, Bursche des schmucken Räuberhauptmanns zu werden. Er gefällt ihr viel besser als der fade Verlobte Sperling, und so hat sie überhaupt nichts dagegen, dass der stattliche Bandenchef sie nach manchen aufregenden Abenteuern auf seine Weise davor bewahrt, den ungeliebten Baron heiraten zu müssen.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved