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Eines Nachts taucht der junge Schriftsteller Peter
Rabanser bei Kriminalkommissar Schelling auf und
bittet diesen, ihn zu verhaften, weil sonst die
Gefahr bestünde, dass er einen Mord begeht.
Schelling nimmt ihn nicht ernst. Peter Rabanser
ist ihm als begabter und fantasievoller Schriftsteller
bekannt, der eine neue Zeitungsserie unter dem Titel
"Ich raubte eine halbe Million!" vorbereitet.
Er schickt ihn weg, obwohl er weiß, dass der
junge Mann eine hohe Summe Geld dringend benötigt,
um eine Unterschlagung seines Bruders, Dr. Georg
Rabanser, zu vertuschen.
Eine unverantwortliche Handlungsweise, wie sich
am nächsten Tag herausstellt, denn das Verbrechen
geschieht genau wie im Manuskript des Autors vorgezeichnet.
Peter Rabanser wird verhaftet und kann während
des Transports entkommen. Nun scheinen kaum noch
Zweifel an der Urheberschaft des Verbrechens möglich,
wären da nicht zwei weitere Kriminalfälle,
die auf merkwürdige Weise mit dem Überfall
auf die Bank im Zusammenhang zu stehen scheinen.
Ein spannender Kriminalfilm von Kurt Hoffmann, der
sich schon 1950 eindrucksvoll mit dem Phänomen
der Sensationspresse auseinander gesetzt hat. Kurt
Hoffmann, der mit seinen Komödien eine Ausnahmestellung
im deutschen Film der Nachkriegszeit einnimmt, unternahm
mit "Der Fall Rabanser" einen seiner raren
Ausflüge ins dramatisch kriminalistische Fach,
und es sollte der letzte bleiben.
Nur dreimal "riss" er zu Beginn seiner
Regiekarriere "aus": 1948 drehte er "Das
verlorene Gesicht", die Geschichte einer Bewusstseinsspaltung,
1949 entstand der lakonische Nachkriegskrimi "Fünf
unter Verdacht", 1950 "Der Fall Rabanser".
Dann kehrte mit "Taxi-Kitty", "Königin
der Nacht" und "Fanfaren der Liebe"
der heitere Hoffmann zurück.
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