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Die reizende Agda Kjerulf wird verdächtigt,
ihren Ehemann Hilmar, einen leider erfolglosen Maler,
während einer Bootsfahrt ermordet zu haben.
Die Schlagzeilen, die der Prozess macht, nutzt der
gewiefte Kunsthändler Amundsen zu einer großen
Ausstellung und siehe da, plötzlich sind Kjerulf-Gemälde
der Renner auf dem Kunstmarkt. Vor Gericht verwickelt
sich Agda in immer neue Widersprüche. Alle
glauben an die Schuld der Angeklagten. Ihr Verteidiger
legt sein Amt entnervt nieder.
Doch am entscheidenden Verhandlungstag präsentiert
sich ein gewisser Peer Bille dem Gericht als der
neue Verteidiger der angeblichen Gattenmörderin.
Seine ironisch-brillante Beweisführung begeistert
das Publikum, macht aber Staatsanwalt und Richter
schwer zu schaffen. Eine dramatische Zeugenvernehmung
führt zu einer ersten Sensation: Peer Bille
wird nicht nur als der Geliebte seiner Klientin
entlarvt, sie gesteht sogar, ihn zu der Tat angestiftet
zu haben. Die eigentliche Bombe aber lässt
der englische Jurist Mr. Graham platzen. Er kann
beweisen, dass der Ertrunkene gar nicht Hilmar Kjerulf
ist, der sich in Wahrheit bester Gesundheit erfreut.
1953 inszenierte Kurt Hoffmann zum ersten Mal das
Curt-Goetz-Stück "Hokuspokus". Goetz
hatte selbst die Vorlage für die Kinoleinwand
adaptiert und spielte damals an der Seite seiner
Ehefrau Valerie von Martens die Rolle des Peer Bille.
Zwölf Jahre später drehte Hoffmann das
Remake seines eigenen Films.
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