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Nach dem großen Erfolg von "Fanfaren
der Liebe" inszenierte Regisseur Kurt Hoffmann
nach einer Operette von Will Meisel "Königin
einer Nacht", eine romantische Verwechslungskomödie
mit Gesangs- und Tanzeinlagen.
Das Herzogtum Novara-Liechtenstein steht vor dem
sicheren Bankrott. Der betagte Erbherzog Alexander
sieht nur noch einen Ausweg: Sein Neffe und Thronfolger
Ferdinand muss die reiche Prinzessin Anna Silvana
des benachbarten Landes Este-Parma heiraten.
Doch der umtriebige Ferdinand, ein verwegener Haudegen,
hat andere Pläne und macht sich heimlich aus
dem Staub. Leider verliert seinschusseliger Privatsekretär
Peter von Hazi unterwegs Papiere und Geld. Als die
beiden Adligen standesgemäß im glamourösen
Grandhotel von Chiossa absteigen, hält man
die Zahlungsunfähigen dank einer Verwechslung
des unfähigen Hoteldetektivs prompt für
Hochstapler. Doch die Hotelgäste erkennen Prinz
Ferdinand und sind völlig aus dem Häuschen,
als der selten gesehene Aristokrat wieder abzureisen
gedenkt.
Zähneknirschend bietet der geschäftstüchtige
Direktor Küküs Ferdinand freie Kost und
Logis, falls er weiterhin die "Rolle"
des Prinzen von Novara-Liechtenstein spielt. Während
Ferdinand amüsiert einwilligt, erfährt
die junge und selbstbewusste Prinzessin Anna Silvana
überrascht von der "Flucht" ihres
Zukünftigen. Zwar hat sie keinen Mangel an
Bewerbern, doch dass ausgerechnet dieser Habenichts
sie verschmäht, weckt ihre Neugier.
Inkognito reist sie Ferdinand nach - und erliegt
wider Erwarten seinem Charme. Als sie jedoch erfahren
muss, dass Ferdinand ein Hochstapler ist, schlüpft
die Prinzessin, um ihr Gesicht zu wahren, kurzerhand
in die Rolle einer gesuchten Juwelendiebin. Von
Zwängen und Etikette ihres Standes befreit,
verstehen Anna Silvana und Ferdinand sich nun noch
sehr viel besser.
Dummerweise macht eine Bande skrupelloser Juwelendiebe
das Hotel unsicher. Und so fällt ein dringender
Verdacht auf die falsche Diebin, die eine wirkliche
Prinzessin ist. Und nur ein falscher Hochstapler
kann sie retten.
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