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Es
ist Liebe auf den ersten Blick. Er nennt seine Freundin
Lydia "Prinzessin", gelegentlich auch
"Alte", sie nennt Kurt meistens "Daddy"
oder "Peter". Kurt ist Schriftsteller,
Lydia Sekretärin der "Norddeutschen Seifenunion"
in Berlin. Er entdeckt sie durch ihr Bürofenster,
sie lädt ihn acht Tage später in ihr möbliertes
Zimmer ein und trickst die reizend-besorgte Zimmerwirtin
Frau Kremser geschickt aus.
Weil Lydias beste Freundin Billie in Stockholm arbeitet,
kommen die beiden auf die Idee, ihre Liebe in vier
Wochen Urlaub zu genießen. Sie reisen über
Kopenhagen nach Stockholm, wo ihnen der freundliche
Herr Bengtson zu zwei Zimmern im alten Schloss Gripsholm,
gelegen am malerischen Mälarsee, verhilft.
Die Umgebung harmoniert mit ihrer Stimmung, sie
lassen die Seele baumeln und genießen die
Liebe. Als sich Karlchen, Kurts bester Freund, meldet,
laden sie ihn zu ein paar Ferientagen ein.
Karlchen ist auf der Stelle von Lydia bezaubert
und er gefällt ihr auch. Kurt findet es schön,
dass sich die ihm liebsten Menschen mögen.
Kurz bevor Karlchen abreist, kommt Billie aus Stockholm.
Auch dieses neue Trio verlebt wunderbar-heitere
Tage ohne Missklang. Als ein Gewitter die drei überrascht,
bleibt Billie im Schloss und "Daddy" darf
zwischen den beiden schlafen. Und dann ist der Urlaub
zu Ende, "Daddy" und die "Prinzessin"
sind wieder im hektischen Berlin.
Eine melancholische Liebesromanze, die Kurt Hoffmann
mit großem Erfolg 1963 verfilmte. Sie entstand
nach dem gleichnamigen Roman von Kurt Tucholsky
aus dem Jahr 1931, der allerdings neben seiner heiteren
Liebesgeschichte auch zeitkritische Untertöne
enthält, auf die die Hoffmannsche Verfilmung
verzichtet. Aber mit seiner spielfreudigen Besetzung
- Jana Brejchová, Walter Giller, Nadja Tiller
und Hanns Lothar - gelang ihm ein wunderbar leichter
Film über die Liebe und die Freundschaft, der
nahezu zeitlos ist.
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