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Zauberhafte Frauen, atemberaubende Kostüme,
heiße Musik, Schönheit, Extravaganz,
Lebenslust - das ist "Casino de Paris".
Während im Saal immer noch das Publikum Beifall
klatscht, sitzt in der Künstlergarderobe der
berühmte Boulevard-Schriftsteller Alexander
Gordy Catherine Miller, einem Star des Hauses, gegenüber.
Er überrascht sie mit der Eröffnung, dass
sie ihm als "Idealbesetzung" seines neuen
Stückes vorschwebt und lädt sie in seine
Villa nach Cannes ein.
Catherine, Kind einfacher Artisten, ist von diesen
Aufstiegsmöglichkeiten etwas benommen. Auch
zu Hause wird ihre Karriere zwiespältig beurteilt.
Die Frau Mama ist, eine reiche Heirat witternd,
begeistert, der Papa empört, weil das Mädchen
eine erfolgreich begonnene Revuekarriere an den
Nagel hängen will.
Alexander Gordy ist nach Cannes auf seinen Besitz
vorausgereist. Hier ist Jacques Marval der eigentliche
Herr im Hause, offiziell als Gordys Sekretär,
inoffiziell der Mann, der dessen Stücke schreibt.
Jacques kennt die Extravaganzen seines Herrn und
hat sich angewöhnt, sich über nichts mehr
zu wundern. Er weiß natürlich gleich,
dass auch im Fall Catherine der Verbindungsbalkon
zwischen Gordys und Catherines Zimmer eine Hauptrolle
spielen soll. Hier irrt Jacques. Er muss feststellen,
dass Catherine, die mit Vater, Mutter, zwei kleinen
Brüdern, diversem Getier und großem Bruder
Francesco aus den USA anreist, nur ihre Rolle, keineswegs
aber seinen Herrn im Kopf hat.
In einer Probe übernimmt Jacques die Rolle
ihres Partners und küsst Catherine länger,
als es vom Buch verlangt wird. Sie ist außer
sich, Gordy natürlich auch. Inzwischen hat
Gordy auf einer Pressekonferenz verlauten lassen,
dass private Beziehungen und Heiratsabsichten zwischen
Catherine und ihm bestünden. Das ruft sogleich
den Direktor des "Casino de Paris" auf
den Plan, der seinen Star nicht gern verlieren möchte.
Er schmiedet mit Jacques, der sich längst in
Catherine verliebt hat und sie zum "Casino"
zurückzubringen verspricht, ein geheimes Komplott
...
Vittorio De Sica, Grethe Weiser, Rudolf Vogel, Frankreichs
Chanson-Star Gilbert Bécaud und Valente-Bruder
Silvio Francesco sind mit von der heiter-musikalischen
Partie, in deren Mittelpunkt die Show-Ikone Caterina
Valente steht. Sie stand mit ihren drei Geschwistern
von Kindesbeinen an auf den Brettern, die die Welt
bedeuten. Giuseppe Valente, ihr Vater, ein Spanier
italienischer Abstammung, war ein bekannter Akkordeonvirtuose.
Maria Valente, ihre Mutter, der beste weibliche
Clown der Welt.
Caterinas ungewöhnliche Musikalität führte
sie zuerst zum Jazz, später unter dem Orchester
Kurt Edelhagen zum Schlager und zur Tanzmusik. Eine
viel beachtete Filmkarriere blieb nicht aus und
ihre Fernsehshows sind kaum noch zu zählen.
Wenn sie auch in der letzten Zeit im deutschen Musikgeschehen
etwas in den Hintergrund gerückt ist, gilt
dennoch: Caterina Valente ist und bleibt eine Königin
des Showbusiness!
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