Bibi Blocksberg

Deutscher Spielfilm von 2002
Regie Hermine Huntgeburth
Drehbuch Elfi Donnelly, nach Motiven von Henriette Piper
Musik Biber Gullatz/Moritz Freise
Kamera Martin Langer
Darsteller Bibi Blocksberg - Sidonie von Krosigk
Florian - Maximilian Befort
Barbara Blocksberg - Katja Riemann
Rabia - Corinna Harfouch
Walpurgia - Monika Bleibtreu
Bernhard Blocksberg - Ulrich Noethen
Schubia - Anja Sommavilla
Arkadia - Elea Geissler
Karla Kolummna - Inga Busch
Marita - Teresa Vilsmaier
u. a.

In Neustadt wird gefeiert, denn Bibi Blocksberg, das pfiffige kleine Hexenmädchen, hat beim Brand eines Hauses zwei Kindern das Leben gerettet: Sie konnte die Flammen mit einer herbei gezauberten Regenwolke - hex hex - noch rechtzeitig löschen. Mutter Barbara, selbst eine waschechte gute Hexe, ist mächtig stolz auf ihre Tochter. Der beruflich gestresste Papa Bernhard, den sein misstrauischer Chef mit Arbeit überhäuft, hält wenig von den übersinnlichen Eskapaden seiner Tochter.

Schließlich ist er selbst ein ganz normaler Mensch und eine Hexe im Haus ist mehr als genug! Da erhält Bibi von der Oberhexe Walpurgia die Nachricht, dass ihr aufgrund besonderer Verdienste vorzeitig die "Kristallkugel" verliehen werden soll, die man normalerweise erst im Alter von 15 Jahren bekommt. Nur diese Kugel, mit der man in Vergangenheit und Zukunft blicken kann, macht ihre Besitzerin zur richtigen Hexe. Voller Vorfreude schwingt sich Bibi auf ihren Besen namens "Kartoffelbrei", um in Beleitung ihrer Mutter zum Blocksberg zu fliegen.

An diesem magischen Ort angekommen, wird Bibi von zwei etwas älteren Nachwuchshexen freudig vereinnahmt, die ihr gleich berichten, was aktuell die Hexenwelt bewegt - zum Beispiel das merkwürdige Verschwinden der Formel ewiger Jugend aus dem Tresor für Geheimrezepte.

Kurz darauf kommt es bei der feierlichen Zeremonie auf dem Versammlungsplatz zum Eklat: Rabia von Katzenstein, eifersüchtig und abgrundtief böse, gönnt der Junghexe die hohe Auszeichnung nicht. Scheinbar unabsichtlich lässt sie die kostbare Kugel fallen, die daraufhin in tausend Stücke zerspringt. Da kennt Oberhexe Walpurgia kein Pardon: Zur Strafe muss Rabia ihre persönliche Kristallkugel an Bibi abtreten. In unbändigem Zorn beugt sich die rebellische Hexe dem harten Urteil.

Was Bibi nicht ahnt: Im Inneren der Kugel hat Rabia die gestohlene Formel für ewige Jugend versteckt. Und um diese wieder zu erlangen, würde sie alles tun. So kommt Rabia auf eine wahrhaft teuflische Idee: Mit allerlei Tricks und schwarzer Magie legt sie es darauf an, Barbara und Bibi so weit zu bringen, dass sie der Hexerei abschwören. Und dazu muss den verhassten Blocksbergs erst einmal alles genommen werden, was ihnen lieb und teuer ist. Bibi der Freund, Bernhard der Job und Barbara die Liebe ihres Mannes. Siegessicher reibt sich Rabia die Hände - ihr Ziel ist zum Greifen nah.

"Bibi Blocksberg" - eine Kino-Koproduktion des BR - hat 2002 als erfolgreichster deutscher Film mehr als 2,2 Millionen Zuschauer ins Kino gelockt. Auch die Premiere im Fernsehen ist ein Spaß für die ganze Familie. Auszeichnungen: Bayerischer Filmpreis 2003 und EMIL 2004 (Bavaria/Uschi Reich), Deutscher Filmpreis in Gold (Corinna Harfouch), Prädikat "Besonders wertvoll".
   

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