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Tief in der rheinischen Provinz wächst in den
50ern die kleine Hildegard (Nina Siebertz, später
Charlotte Steinhauer) auf. Sie ist das Sorgenkind
der Familie, der "Düwelsbroode".
Die Eltern - ein ungelernter Fabrikarbeiter (Ulrich
Noethen) und eine Putzfrau (Margarita Broich) -
verstehen die sprachbegabte Tochter einfach nicht.
Schon mit fünf Jahren will Hildegard unbedingt
Lesen und Schreiben lernen, später die Höhere
Schule besuchen. Wozu, fragt der Vater: "Sie
ist ja doch nur ein Mädchen." Einzig der
liebevolle Opa (Peter Franke) hilft ihr.
Von ihrem Vater (Ulrich Noethen) bekommt Hildegard
(Anna Fischer) immer wieder zu hören: "Mach,
was du willst, du bist und bleibst das Kind eines
Proleten!" Doch die Lehrer erkennen Hildegards
Talent. Auf der Mittelschule lernt sie Doris (Alice
Dwyer) kennen, bekommt durch sie Zugang zur bürgerlicher
Welt. Mit ihrer ersten Liebe Sigismund (Sebastian
Urzendowsky) teilt Hildegard das Interesse für
Literatur. Doch Sigismunds Mutter setzt Hildegard
vor die Tür. Ihre Situation scheint ausweglos,
als der Vater ihr den Besuch des Gymnasiums verbietet.
Der Teenager muss unter Anweisung der zickigen Chefsekretärin
Wachtel (Corinna Harfouch) eine Ausbildung zur Bürokraft
beginnen und droht daran zu zerbrechen.
Bewegend - ganz große Filmpoesie
Spaß
Action
Erotik
Spannung *
Gefühl **
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