Teufelsbraten

Literaturverfilmung, D 2007
Regie Hermine Huntgeburth
Drehbuch Elfi Donnelly, nach Motiven von Henriette Piper
Musik Biber Gullatz/Moritz Freise
Kamera Martin Langer
Darsteller Ulrich Noethen | Vater
Margarita Broich | Mutter
Peter Franke | Großvater
Barbara Nüsse | Großmutter
Sebastian Urzendowsky | Sigismund
Alice Dwyer | Doris
Petra Welteroth | Tante Berta
Lucas Gregorowicz | Geffken
Felix Bröckling | Bertram
Heinrich Pachl | Krämer
Luldger Pistor | Pastor
Ignaz Kirchner | Lehrer Mohren
Annette Frier | Frau Geffken
Anna Fischer | Hildegard III.
Nina Siebertz | Hildegard I.
Charlotte Steinhauer | Hildegard II.
u. a.

Tief in der rheinischen Provinz wächst in den 50ern die kleine Hildegard (Nina Siebertz, später Charlotte Steinhauer) auf. Sie ist das Sorgenkind der Familie, der "Düwelsbroode". Die Eltern - ein ungelernter Fabrikarbeiter (Ulrich Noethen) und eine Putzfrau (Margarita Broich) - verstehen die sprachbegabte Tochter einfach nicht. Schon mit fünf Jahren will Hildegard unbedingt Lesen und Schreiben lernen, später die Höhere Schule besuchen. Wozu, fragt der Vater: "Sie ist ja doch nur ein Mädchen." Einzig der liebevolle Opa (Peter Franke) hilft ihr.

Von ihrem Vater (Ulrich Noethen) bekommt Hildegard (Anna Fischer) immer wieder zu hören: "Mach, was du willst, du bist und bleibst das Kind eines Proleten!" Doch die Lehrer erkennen Hildegards Talent. Auf der Mittelschule lernt sie Doris (Alice Dwyer) kennen, bekommt durch sie Zugang zur bürgerlicher Welt. Mit ihrer ersten Liebe Sigismund (Sebastian Urzendowsky) teilt Hildegard das Interesse für Literatur. Doch Sigismunds Mutter setzt Hildegard vor die Tür. Ihre Situation scheint ausweglos, als der Vater ihr den Besuch des Gymnasiums verbietet. Der Teenager muss unter Anweisung der zickigen Chefsekretärin Wachtel (Corinna Harfouch) eine Ausbildung zur Bürokraft beginnen und droht daran zu zerbrechen.

Bewegend - ganz große Filmpoesie

Spaß
Action
Erotik
Spannung *
Gefühl **
   

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