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Mexiko 1925: Der Amerikaner Freddie Dobbs ist in
Tampico gestrandet und hält sich mit Betteln
über Wasser. Mit seinem Landsmann Curtin jobbt
er als Tagelöhner für den skrupellosen
McCormick, der beide um ihren Lohn prellt. In ihrer
Unterkunft hören sie mit großer Neugier,
wie der alte Goldsucher Howard von seinen besseren
Tagen erzählt. Howard begeistert die beiden
für eine Expedition zu einer hoch in den Bergen
gelegenen Goldader. Bereits die Anreise wird zum
gefährlichen Abenteuer. Zugräuber überfallen
die Reisenden. Der mühsame Fußweg durch
Sandstürme und Dschungel bringt Dobbs und Curtin
fast dazu aufzugeben, während sich der rüstige
Howard über seine jungen Begleiter lustig macht.
Die Mühe lohnt sich jedoch. Die Mine erweist
sich als wahre Goldgrube. Argwöhnisch ist Dobbs
um seinen Anteil besorgt und fordert, dass das Gold
sogleich geteilt wird. Vergeblich versuchen Howard
und Curtin, ihren Kameraden zu beruhigen. Als plötzlich
ein Fremder namens Cody auftaucht, eskaliert der
Konflikt. Bevor Dobbs ihn töten kann, stirbt
Cody bei einem Angriff von Banditen. Das Trio beschließt,
die inzwischen ausgebeutete Mine zu verlassen. Auf
dem Rückweg trennt sich Howard von der Gruppe,
um einen Indio-Jungen zu verarzten, Dobbs verfällt
unterdessen immer mehr der Paranoia. In der Wüste
kommt es zu einem gnadenlosen Kampf. Dobbs fühlt
sich schon als Gewinner, doch dann nehmen die Ereignisse
eine tragikomische Wendung ...
"Der Schatz der Sierra Madre" ist ein
Klassiker des Abenteuerfilms. John Huston erhielt
zwei Oscars für Regie und Drehbuch, sein Vater
einen als bester Nebendarsteller. Die Dreharbeiten
fanden unter strapaziösen Bedingungen an Originalschauplätzen
statt. "Ein Drehort war erst dann so richtig
nach seinem Geschmack, wenn wir ein paar Flüsse
durchqueren und in der Sonne durch schlangenverseuchtes
Terrain wandern mussten", erinnert sich Bogart
an seinen Regisseur. Mit dabei war ein Beobachter,
der sich als der mysteriöse Autor B. Traven
entpuppte. Er schrieb seine gleichnamige Erzählung
1927.
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