Der Schatz der Sierra Madre

Spielfilm aus den USA von 1947
Regie John Huston
Drehbuch John Huston, nach einem Roman von B. Traven
Musik Max Steiner
Kamera Ted McCord
Darsteller Fred C. Dobbs - Humphrey Bogart
Howard - Walter Huston
Bob Curtin - Tim Holt
James Cody - Bruce Bennett
Pat McCormick - Barton MacLane
Gold Hat - Alfonso Bedoya
El Jefe - Manuel Dondé
Mexikanischer Junge - Boby Blake
Präsident - Arturo Soto Rangel
Pablo - José Torvay
u.a.

Mexiko 1925: Der Amerikaner Freddie Dobbs ist in Tampico gestrandet und hält sich mit Betteln über Wasser. Mit seinem Landsmann Curtin jobbt er als Tagelöhner für den skrupellosen McCormick, der beide um ihren Lohn prellt. In ihrer Unterkunft hören sie mit großer Neugier, wie der alte Goldsucher Howard von seinen besseren Tagen erzählt. Howard begeistert die beiden für eine Expedition zu einer hoch in den Bergen gelegenen Goldader. Bereits die Anreise wird zum gefährlichen Abenteuer. Zugräuber überfallen die Reisenden. Der mühsame Fußweg durch Sandstürme und Dschungel bringt Dobbs und Curtin fast dazu aufzugeben, während sich der rüstige Howard über seine jungen Begleiter lustig macht. Die Mühe lohnt sich jedoch. Die Mine erweist sich als wahre Goldgrube. Argwöhnisch ist Dobbs um seinen Anteil besorgt und fordert, dass das Gold sogleich geteilt wird. Vergeblich versuchen Howard und Curtin, ihren Kameraden zu beruhigen. Als plötzlich ein Fremder namens Cody auftaucht, eskaliert der Konflikt. Bevor Dobbs ihn töten kann, stirbt Cody bei einem Angriff von Banditen. Das Trio beschließt, die inzwischen ausgebeutete Mine zu verlassen. Auf dem Rückweg trennt sich Howard von der Gruppe, um einen Indio-Jungen zu verarzten, Dobbs verfällt unterdessen immer mehr der Paranoia. In der Wüste kommt es zu einem gnadenlosen Kampf. Dobbs fühlt sich schon als Gewinner, doch dann nehmen die Ereignisse eine tragikomische Wendung ...

"Der Schatz der Sierra Madre" ist ein Klassiker des Abenteuerfilms. John Huston erhielt zwei Oscars für Regie und Drehbuch, sein Vater einen als bester Nebendarsteller. Die Dreharbeiten fanden unter strapaziösen Bedingungen an Originalschauplätzen statt. "Ein Drehort war erst dann so richtig nach seinem Geschmack, wenn wir ein paar Flüsse durchqueren und in der Sonne durch schlangenverseuchtes Terrain wandern mussten", erinnert sich Bogart an seinen Regisseur. Mit dabei war ein Beobachter, der sich als der mysteriöse Autor B. Traven entpuppte. Er schrieb seine gleichnamige Erzählung 1927.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved