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Die schöne Claire Doste wird 35 und macht sich
Gedanken über Kinder und Hausstand. Um herauszufinden,
welcher Mann am besten zu ihr passt, lädt sie
am Vorabend ihres Geburtstages ihre drei Liebhaber
gleichzeitig in ihr luxuriöses Apartment ein.
Claire weiß nur zu gut, dass die drei Gockel
sich nicht freiwillig an einen Tisch setzen, deswegen
hat sie als Schlichter ihren Busenfreund und Vertrauten
Ruitchi dazugebeten, der sich jedoch auch als stiller
Mitbewerber entpuppt. Bei einem erlesenen Dinner
will Claire ihr Herz entscheiden lassen, doch angesichts
des massiven Überangebots an Männern wird
sie immer nervöser: Das Tranchiermesser, die
Küchenmaschine, Spiegelscherben, Schlittschuhe
und Bowlingkugeln machen sich auf fatale Weise selbstständig
- und noch bevor sie das Dessert servieren könnte,
ist Claire von vier Leichen umgeben. Ausgerechnet
in diesem Moment klopft es an der Tür. Doch
diesmal ist es nicht der mürrische Inspektor
Cellier, der schon den ganzen Abend nach zwei Einbrechern
fahndet, sondern Claires Schwester Alice - und mit
ihr eine Schar von Freunden, die sich zu einer Überraschungsparty
verabredet haben. Während des lebhaften Festes
haben Claire und ihre permanent in Ohnmacht fallende
Schwester alle Hände voll zu tun, um "unauffällig"
die toten Liebhaber zu entsorgen.
In seinem furiosen Filmdebüt variiert Regisseur
James Huth überaus geschickt das alt bekannte
Thema: Wie beseitige ich eine bzw. mehrere Leichen?
Das Ergebnis ist eine rabenschwarze Komödie,
die auf vergnügliche Weise Slapstick, Situationskomik
und subtilen französischen Humor zu einer stets
überraschenden, turbulenten Mixtur vereint.
Gänsehaut ist garantiert, obwohl der Film mit
blutigen Details sparsam umgeht. Mit seiner virtuosen
Kameraarbeit erzeugt Jean-Claude Thibaut eine knisternde
Film-Noir-Atmosphäre.
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