Serial Lover - Der letzte räumt die Leiche weg

Französischer Spielfilm von 1998
Regie James Huth
Drehbuch James Huth, Romain Berthomieu und Hugo Jacomet
Musik Bruno Coulais
Kamera Jean-Claude Thibaut
Darsteller Claire Doste - Michèle Laroque
Inspektor Cellier - Albert Dupontel
Alice Doste - Elise Tielrooy
Charles - Michel Vuillermoz
Ruitchi - Gilles Privat
Hakim - Zinedine Soualem
Sacha - Antoine Basler
Helgen - Didier Bénureau
und andere

Die schöne Claire Doste wird 35 und macht sich Gedanken über Kinder und Hausstand. Um herauszufinden, welcher Mann am besten zu ihr passt, lädt sie am Vorabend ihres Geburtstages ihre drei Liebhaber gleichzeitig in ihr luxuriöses Apartment ein. Claire weiß nur zu gut, dass die drei Gockel sich nicht freiwillig an einen Tisch setzen, deswegen hat sie als Schlichter ihren Busenfreund und Vertrauten Ruitchi dazugebeten, der sich jedoch auch als stiller Mitbewerber entpuppt. Bei einem erlesenen Dinner will Claire ihr Herz entscheiden lassen, doch angesichts des massiven Überangebots an Männern wird sie immer nervöser: Das Tranchiermesser, die Küchenmaschine, Spiegelscherben, Schlittschuhe und Bowlingkugeln machen sich auf fatale Weise selbstständig - und noch bevor sie das Dessert servieren könnte, ist Claire von vier Leichen umgeben. Ausgerechnet in diesem Moment klopft es an der Tür. Doch diesmal ist es nicht der mürrische Inspektor Cellier, der schon den ganzen Abend nach zwei Einbrechern fahndet, sondern Claires Schwester Alice - und mit ihr eine Schar von Freunden, die sich zu einer Überraschungsparty verabredet haben. Während des lebhaften Festes haben Claire und ihre permanent in Ohnmacht fallende Schwester alle Hände voll zu tun, um "unauffällig" die toten Liebhaber zu entsorgen.

In seinem furiosen Filmdebüt variiert Regisseur James Huth überaus geschickt das alt bekannte Thema: Wie beseitige ich eine bzw. mehrere Leichen? Das Ergebnis ist eine rabenschwarze Komödie, die auf vergnügliche Weise Slapstick, Situationskomik und subtilen französischen Humor zu einer stets überraschenden, turbulenten Mixtur vereint. Gänsehaut ist garantiert, obwohl der Film mit blutigen Details sparsam umgeht. Mit seiner virtuosen Kameraarbeit erzeugt Jean-Claude Thibaut eine knisternde Film-Noir-Atmosphäre.
   

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