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Personenschützerin Mona Dengler hat den Auftrag,
über die Sicherheit der Vorsitzenden des EU-Landwirtschaftsausschusses,
Johanna Sieber, zu wachen, gegen die ein Unbekannter
wirre Drohungen geäußert hat. In der
Boulevardpresse läuft eine schmutzige Kampagne
gegen Johanna. Sie führe ihre Ehe nur zum Schein,
sei in Wahrheit lesbisch. Johanna begreift sofort,
dass diese Attacke in Wahrheit einer kontroversen
EU-Verordnung gilt, die sie gegen alle Widerstände
im Ausschuss durchboxen will. Offensichtlich ein
Versuch, sie politisch auszuschalten. Wie sie Mona
im Vertrauen gesteht, sind die Behauptungen der
Presse sogar zutreffend. Ihr Mann und sie haben
sich arrangiert. Was Johanna nicht ahnt: Die Drahtzieher
der Pressekampagne haben über ihren Kontaktmann
Frank auch Mona in der Hand und erpressen sie mit
einem vertuschten Fehler aus LKA-Zeiten, ihnen vertrauliche
Informationen aus Johannas Umfeld zuzuspielen. Mona
leidet unter dem Doppelspiel; die seit ihrer Scheidung
allein erziehende Mutter weiß aber auch, dass
sie ohne ihren Job niemals in der Lage wäre,
das teure Sportinternat für ihren einzigen
Sohn Philipp zu finanzieren. Und nur dort weiß
sie Philipp, der früher drogenabhängig
war, einigermaßen in Sicherheit.
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