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Was als ausgelassener Familienurlaub geplant war,
endet für den renommierten britischen Journalisten
Jack Elgin und seine Familie in Tod und Trauer:
Bei einer Flugzeugentführung werden Elgins
Frau und seine Tochter von serbischen Terroristen
erschossen. Als die gefassten Entführer wenig
später ohne ersichtlichen Grund freikommen,
beginnt der verbitterte Elgin, auf eigene Faust
zu recherchieren. Die Spur führt ihn nach London,
wo einige der Männer untergetaucht sind. Beim
Einbruch in ein geheimes Waffenlager serbischer
Separatisten wird Elgin überrascht. In einer
Schießerei tötet er die Männer -
in Notwehr zwar, doch nach dem ersten Schock über
seine Tat spürt Elgin, welche Befriedigung
ihm das Töten verschafft.
Angestachelt von dieser Erfahrung, verwandelt sich
seine stille Trauer in das Bedürfnis nach grausamer
Rache an den Mördern seiner Familie. Fortan
setzt er alles daran, die übrigen Täter
ausfindig zu machen - und sie zu richten.
Seine Taten rufen jedoch schon bald das FBI auf
den Plan. Immerhin zahlte die amerikanische Regierung
das Lösegeld an die Flugzeugentführer.
Und dieses Geld, 50 Millionen Dollar, ist noch immer
spurlos verschwunden. Daher wird der erfahrene FBI-Agent
Jules Bernard nach London geschickt, um die Ermittlungen
zu überwachen. Sehr zum Unmut seiner britischen
Kollegen, die sich von dem souveränen Profi
nicht gerne über die Schulter schauen lassen.
Es dauert nicht lange, bis Bernard Elgin im Visier
hat: Der Journalist hat ein Tatmotiv und verfügt
als Topjournalist über die nötigen Kontakte,
um seine Opfer zu finden.
Und er ist intelligent genug, seine Spuren zu verwischen.
Zugleich ermittelt Bernard auch in andere Richtungen:
Was hat der karrieristische US-Diplomat Davidson,
der immer wieder Hinweise auf Elgin liefert, mit
der Sache zu tun? Als Bernard schließlich
einem groß angelegten perfiden Komplott auf
die Spur kommt, verbündet er sich mit Elgin.
Gemeinsam wollen sie die wahren Hintermänner
der Flugzeugentführung zur Strecke zu bringen.
"Der vierte Engel" ist ein packender Thriller,
bei dem Regisseur John Irvin gleichermaßen
auf spektakuläre Action und psychologische
Spannung setzt. Charakterdarsteller Jeremy Irons
ist als Rache suchender Familienvater in einer außergewöhnlichen
Rolle zu sehen - es gelingt ihm, das moralische
Dilemma seines Charakters auf subtile Weise spürbar
zu machen.
An seiner Seite glänzt Forest Whitaker als
unorthodoxer, gewitzter Cop. Durch seine geradlinige,
im besten Sinne altmodische Inszenierung sowie die
vertrackte, wendungsreiche Story steht "Der
vierte Engel" in der Tradition so klassischer
Polit-Thriller wie "Die drei Tage des Condor"
oder "Schwarzer Sonntag".
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