Das fliegende Klassenzimmer

Deutscher Spielfilm von 1973
Regie Werner Jacobs
Drehbuch Georg Laforet, nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner
Musik Rudolf Wilhelm
Kamera Wolfgang Treu
Darsteller Dr. Johannes Bökh, gen. Justus - Joachim Fuchsberger
Dr. Robert Uthofft - Heinz Reincke
Professor Kreuzkamm - Otto Bolesch
Theodor Laban - Bernd Herzsprung
Uli von Simmern - Daniel Müller
Rudi Kreuzkamm - Thomas Ecker
Sebastian - Thomas Eggert
Matz - Alois Mittermaier
Johnny Trotz - Wolfgang Jarczyk
und andere

Theodor Laban kommt sich schon sehr erwachsen vor, wenn er Johnny Trotz und dessen Freunde morgens im Internat aus den Betten scheucht, schließlich ist der "schöne Theodor" schon Primaner. Johnny, Sebastian, Matz und ihre Gefährten nehmen ihm das nicht weiter übel, sie haben ganz andere Sorgen. Da ist beispielsweise ihr ständiger Kleinkrieg mit den Realschülern, der besonders heftig aufflackert, als diese Rudi Kreuzkamm gefangen nehmen.
Wie so oft schon zeigt Klassenlehrer Dr. Johannes Bökh auch in diesem Fall Verständnis für die Jungen. Sie schätzen ihn sehr: "Justus", wie sie ihn nennen, ist ein richtiger Freund für sie, genauso wie der "Nichtraucher", der diesen Spitznamen von ihnen bekommen hat, weil er in einem ausrangierten Eisenbahnwagen lebt. Mit ihm hat es eine besondere Bewandtnis, aber das erfährt die fröhliche Horde erst später, als die Ferien nahen und die Jungen eifrig für eine Aufführung bei der Abschlussfeier proben. Das Stück dafür hat Johnny geschrieben. Es heißt "Das fliegende Klassenzimmer" und demonstriert, wie aufregend der Erdkundeunterricht sein könnte, wenn man ihn mit Hilfe eines Flugzeugs betreiben würde.

Joachim Fuchsberger und Heinz Reincke spielen die Hauptrollen in Werner Jacobs Verfilmung des bekannten gleichnamigen Jugendromans von Erich Kästner. Der Roman war schon einmal in den fünfziger Jahren verfilmt worden, die Neuverfilmung entstand 1973 in Bamberg und bietet vergnügliche Unterhaltung für die ganze Familie.
   

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