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Theodor Laban kommt sich schon sehr erwachsen vor,
wenn er Johnny Trotz und dessen Freunde morgens
im Internat aus den Betten scheucht, schließlich
ist der "schöne Theodor" schon Primaner.
Johnny, Sebastian, Matz und ihre Gefährten
nehmen ihm das nicht weiter übel, sie haben
ganz andere Sorgen. Da ist beispielsweise ihr ständiger
Kleinkrieg mit den Realschülern, der besonders
heftig aufflackert, als diese Rudi Kreuzkamm gefangen
nehmen.
Wie so oft schon zeigt Klassenlehrer Dr. Johannes
Bökh auch in diesem Fall Verständnis für
die Jungen. Sie schätzen ihn sehr: "Justus",
wie sie ihn nennen, ist ein richtiger Freund für
sie, genauso wie der "Nichtraucher", der
diesen Spitznamen von ihnen bekommen hat, weil er
in einem ausrangierten Eisenbahnwagen lebt. Mit
ihm hat es eine besondere Bewandtnis, aber das erfährt
die fröhliche Horde erst später, als die
Ferien nahen und die Jungen eifrig für eine
Aufführung bei der Abschlussfeier proben. Das
Stück dafür hat Johnny geschrieben. Es
heißt "Das fliegende Klassenzimmer"
und demonstriert, wie aufregend der Erdkundeunterricht
sein könnte, wenn man ihn mit Hilfe eines Flugzeugs
betreiben würde.
Joachim Fuchsberger und Heinz Reincke spielen die
Hauptrollen in Werner Jacobs Verfilmung des bekannten
gleichnamigen Jugendromans von Erich Kästner.
Der Roman war schon einmal in den fünfziger
Jahren verfilmt worden, die Neuverfilmung entstand
1973 in Bamberg und bietet vergnügliche Unterhaltung
für die ganze Familie.
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