Gitarren der Liebe

Deutscher Spielfilm von 1954
Regie Werner Jacobs
Drehbuch Per Schwenzen, Joachim Wedekind und Ursula Bloy
Musik Willy Mattes
Kamera Oskar Schnirch
Darsteller Roberto Trenti - Vico Torriani
Ilona Mirko - Elma Karlowa
Walter - Harald Juhnke
Gisa - Topsy Küppers
Tom - Gerd Vespermann
Paul - Horst Uhse
Großmutter von Roberto - Ellen Isenta
Fred Jacques - Ralph Lothar
Herr Bernardo - Hermann Pfeiffer
Mantovani - Annunzio Paolo Mantovani
Der Bürgermeister - Paul Bös
Der Chauffeur - Reinhard Kolldehoff
und andere

Roberto Trenti, ein sympathischer Tausendsassa, möchte gerne Sänger beim berühmten Mantovani und seinem Charmaine-Orchester werden. Doch statt der erhofften Zusage erhält er vom Postboten die unverhoffte Absage seiner Braut, die statt seiner den Bürgermeister heiratet.

Gleichzeitig bereisen vier deutsche Musikstudenten die Gegend, die sich mit ihrer Jazzmusik etwas Urlaubsgeld verdienen wollen und die junge Sängerin Ilona Mirko will ihr Engagement bei Mantovani antreten.

Die drei Ereignisse haben im Verlauf des Films jede Menge miteinander zu tun und führen zu schier unentwirrbaren Verwirrungen, Intrigen und Missverständnissen, denn Ilona Mirko will nicht bei Mantovani singen, weil hinter ihrem Engagement der fiese Manager Fred Jacques steht, der ihr schon einmal übel mitgespielt hat. Als Ersatz soll sie Roberto Trenti beschaffen. Der jedoch hat in der Zwischenzeit den Bürgermeister-Nebenbuhler ins Wasser geworfen und ist auf der Flucht an die deutschen Musikstudenten geraten, die sein Sangestalent für sich ausnutzen wollen.
Doch Ilona und Roberto verlieben sich ineinander und fast scheint es, als gäbe es ein Happy-End. Da zieht der Fiesling Fred alle Ränke-Register und bringt das Paar auseinander.

Ein liebenswerter, unterhaltsamer Musikfilm mit einem glänzend aufgelegten Vico Torriani, seinen flotten Schlagern und einer malerischen Italien-Kulisse. "Als entdecktes Naturtalent beweist Vico Torriani, ... dass er nicht nur ein Frauenherzen betörender Sänger und charmanter Bursche ist, sondern auch ein sympathisch-natürlicher Schauspieler", schrieb zur Premiere damals ein Kritiker. Der Film wurde ein Erfolg, sein Star immer erfolgreicher. Er spielte in dreizehn Filmen, seine Schallplattenbilanz weist rund 500 Titel und über 15 Millionen verkaufte Exemplare aus, er war einer der großen Showmaster im deutschen Fernsehen und im Alter machte er sich noch einen Namen als Autor von Kochbüchern. Er starb 77-jährig am 25. Februar 1998.
   

Copyright © Jürgen Oellerich - All Rights Reserved