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Mit 18-jähriger Verspätung haben Hofrat
Geiger und Marianne Mühlhuber nun zusammengefunden
und geheiratet. Zum großen Kummer ihres väterlichen
Freundes Windischgruber zieht Marianne nun aus der
Wachau nach Wien. Auch Töchterchen Mariandl,
inzwischen mit Peter Hofer, dem leichtsinnigen Ministerialsekretär,
verlobt, beginnt ihr Studium an der Wiener Musikakademie.
Ein paar Monate später kommt Windischgruber
mit Neuigkeiten zu Besuch nach Wien - er hat seine
alte Tante beerbt, so etwas wie ein "Schloss
mit Gestüt" soll es sein. Doch als er
sein "Schloss" gemeinsam mit Mariandl
in Augenschein nehmen will, stellt es sich als heruntergekommener
Bauernhof heraus. Zu allem Übel kommt noch
hinzu, dass der zwielichtige Pferdehändler
Deininger die Hofweiden als Sammelplatz für
Pferde pachtet, die er an italienische Schlachthöfe
verhökern will. Das empört Mariandl sehr,
doch das einzige, was sie dagegen tun kann, ist,
Deininger die Pferde abzukaufen. 45.000 Schilling
will er von ihr haben.
So stehen Windischgruber und Mariandl plötzlich
vor einer großen Aufgabe: Er muss den alten
Bauernhof sanieren, sie das Geld für die Pferde
auftreiben. Doch beide bekommen Hilfe: Windischgruber
bekommt unerwarteterweise Unterstützung von
Marianne, die aus Wien zu ihm flüchtet, weil
sie die eifersüchtige Haushälterin ihres
Mannes nicht mehr ertragen kann; und Mariandl wird
von ihren Kommilitonen unterstützt, mit denen
gemeinsam sie in der Merama-Bar als "Rotkäppchen"-Band
auftritt. Das allerdings ganz geheim, denn das gehört
sich für ernsthafte Studenten nicht. Aber auch
Hofrat Geiger ist nicht untätig. Er organisiert
ein Klassik-Konzert, das dummerweise am selben Tag
wie das Konzert in der Bar stattfinden soll.
Nach dem Prinzip "Never change a winning team"
holte Werner Jacobs dieselbe Crew wie bei "Mariandl"
vor die Kamera: Als Titelheldin wirbelt Cornelia
"Conny" Froboess durch die Szene, Waltraut
Haas und Rudolf Prack sind die etwas gesetzteren
Eltern, Peter Weck der liebenswerte Hallodri, Hans
Moser wuselt und grantelt als Opa Windischgruber
in bewährter Manier, er hatte diesen Part nicht
nur in "Mariandl", sondern auch schon
1947 in "Der Hofrat Geiger" an der Seite
von Paul Hörbiger inne. Susi Nicoletti (1918-)
ergänzt perfekt als zickige und eifersüchtige
Haushälterin Franzi das Ensemble.
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