Mariandls Heimkehr

Österreichischer Spielfilm von 1962
Regie Werner Jacobs
Drehbuch Janne Furch
Musik Johannes Fehring
Kamera Sepp Ketterer
Darsteller Mariandl Mühlhuber - Cornelia Froboess
Hofrat Franz Geiger - Rudolf Prack
Marianne Geiger - Waltraut Haas
Windischgruber - Hans Moser
Gustav Pfüller - Gunther Philipp
Peter Hofer - Peter Weck
Franzi, Geigers Haushälterin - Susi Nicoletti
Deininger - Sieghardt Rupp
Burghaus - Horst Naumann
Liesl, Franzis Freundin - Andrea Klass
und andere

Mit 18-jähriger Verspätung haben Hofrat Geiger und Marianne Mühlhuber nun zusammengefunden und geheiratet. Zum großen Kummer ihres väterlichen Freundes Windischgruber zieht Marianne nun aus der Wachau nach Wien. Auch Töchterchen Mariandl, inzwischen mit Peter Hofer, dem leichtsinnigen Ministerialsekretär, verlobt, beginnt ihr Studium an der Wiener Musikakademie. Ein paar Monate später kommt Windischgruber mit Neuigkeiten zu Besuch nach Wien - er hat seine alte Tante beerbt, so etwas wie ein "Schloss mit Gestüt" soll es sein. Doch als er sein "Schloss" gemeinsam mit Mariandl in Augenschein nehmen will, stellt es sich als heruntergekommener Bauernhof heraus. Zu allem Übel kommt noch hinzu, dass der zwielichtige Pferdehändler Deininger die Hofweiden als Sammelplatz für Pferde pachtet, die er an italienische Schlachthöfe verhökern will. Das empört Mariandl sehr, doch das einzige, was sie dagegen tun kann, ist, Deininger die Pferde abzukaufen. 45.000 Schilling will er von ihr haben.
So stehen Windischgruber und Mariandl plötzlich vor einer großen Aufgabe: Er muss den alten Bauernhof sanieren, sie das Geld für die Pferde auftreiben. Doch beide bekommen Hilfe: Windischgruber bekommt unerwarteterweise Unterstützung von Marianne, die aus Wien zu ihm flüchtet, weil sie die eifersüchtige Haushälterin ihres Mannes nicht mehr ertragen kann; und Mariandl wird von ihren Kommilitonen unterstützt, mit denen gemeinsam sie in der Merama-Bar als "Rotkäppchen"-Band auftritt. Das allerdings ganz geheim, denn das gehört sich für ernsthafte Studenten nicht. Aber auch Hofrat Geiger ist nicht untätig. Er organisiert ein Klassik-Konzert, das dummerweise am selben Tag wie das Konzert in der Bar stattfinden soll.

Nach dem Prinzip "Never change a winning team" holte Werner Jacobs dieselbe Crew wie bei "Mariandl" vor die Kamera: Als Titelheldin wirbelt Cornelia "Conny" Froboess durch die Szene, Waltraut Haas und Rudolf Prack sind die etwas gesetzteren Eltern, Peter Weck der liebenswerte Hallodri, Hans Moser wuselt und grantelt als Opa Windischgruber in bewährter Manier, er hatte diesen Part nicht nur in "Mariandl", sondern auch schon 1947 in "Der Hofrat Geiger" an der Seite von Paul Hörbiger inne. Susi Nicoletti (1918-) ergänzt perfekt als zickige und eifersüchtige Haushälterin Franzi das Ensemble.
   

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