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Der vertrottelte, aber beliebte Schweizer Lehrer
Dr. Eduard Frank wird in ein Kärntner Mädcheninternat
versetzt. Schon auf der Anreise im Wohnwagen seines
Freundes, des Playboy-Zahnarztes Dr. Arthur Schäfer,
gibt es die erste Panne. Eduard steigt auf einem
Rastplatz aus und wird prompt im Pyjama auf der
Autobahn zurückgelassen. Eine resolute junge
Dame nimmt ihn schließlich auf ihrem Motorroller
mit. Im Internat trifft Eduard sie erstaunt wieder
- als seine Kollegin und Sportlehrerin Angelika
Weiß.
Die nächste Überraschung fällt dafür
umso unangenehmer aus. Eduard merkt sehr bald, dass
seine Oberprima aus einer Clique rebellischer Mädchen
besteht. Prinzessin Margret sowie ihre Freundinnen
Karlchen, Murmelchen und Ines haben bereits das
altjüngferliche Kollegium der strengen Direktorin
Diehlmann an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht.
Auch Eduard wird rasch zum Opfer ihrer frechen Streiche.
Die Sammlung von Würmern in der Schublade missversteht
er noch als Geschenk an ihn, den passionierten Angler.
Als er jedoch in einer Nacht gleich mehrere Dutzend
in seinem Schlafzimmer versteckte Wecker hintereinander
ausschalten muss, hört für ihn der Spaß
auf. Er ist kurz davor abzureisen.
Nur die Sympathie für seine Kollegin Angelika
hält ihn noch im Internat. Margret merkt das
und arrangiert einen feurigen Liebesbriefwechsel
zwischen den beiden. Die Mädchen halten Eduard
auch sonst auf Trab, indem sie während der
Sportstunde nur im Bikini bekleidet das örtliche
Kurkonzert stürmen. Der Direktorin und ihrem
Kollegium genügt dies, um Eduard endgültig
zu entlassen. Sie haben jedoch die Rechnung ohne
ihre Schülerinnen gemacht. Diese spüren
längst, dass ihr "Frankli" gar nicht
unsympathisch ist. Margret, die sich unversehens
in Eduard verliebt hat, organisiert einen Streik.
In Werner Jacobs' beschwingter Schlagerkomödie
über jugendlichen und verliebten Leichtsinn
überzeugt Schlagerstar, TV-Entertainer und
Schauspieler Peter Alexander als liebenswert schusseliger
Lehrer nicht nur seine aufsässige Schülerin,
gespielt von Schlagerkollegin Gitte Haenning, sondern
auch die Zuschauer. Peter Alexander und sein Regisseur
Werner Jacobs waren erprobt im Schulmilieu. Zusammen
schlugen sie Schlachten, u.a. in "Der Musterknabe"
(1963) und in den beiden Lümmel-Filmen "Zum
Teufel mit der Penne" (1968) und "Hurra,
die Schule brennt!" (1969). Peter Alexander
wäre am 30. Juni 2011 85 Jahre alt geworden.
Auch Gitte Haenning feierte 2011 einen runden Geburtstag.
Die erfolgreiche Schlagersängerin und Schauspielerin
wurde am 29. Juni 65 Jahre alt. Mit acht Jahren
singt Gitte Haenning gemeinsam mit ihrem Vater im
Fernsehen, mit zwölf ist sie der berühmteste
Kinderstar in Skandinavien. Mit ihrem Titel "Ich
will 'nen Cowboy als Mann" erobert sie 1963
die deutsche Hitparade, und in der Folgezeit tritt
sie gemeinsam mit Rex Gildo auf. Mit Titeln wie
"Zwei auf einer Bank" werden sie zum beliebtesten
Duo auf dem deutschen Schlagermarkt. Gitte spielt
in mehreren Filmen und ist in den 1970er-Jahren
mit Titeln wie "So schön kann doch kein
Mann sein" (1975) und "Lass mich heute
nicht allein" (1976) sehr erfolgreich. In den
1980er-Jahren wandelt sie sich zur ernsthaften Pop-Interpretin,
singt Anfang der 1990er-Jahre im Musical "Shakespeare
& Rock'n Roll", danach geht sie u.a. mit
ihrem "In Jazz"-Programm auf Tournee.
Von 2004 bis 2007 tourt sie gemeinsam mit Wencke
Myhre und Sim Malmkvist ("GWS - Die Show")
durch Deutschland. Auch in den Folgejahren steht
sie immer wieder auf den Konzertbühnen, so
u. a. mit dem jazzorientierten Programm "Ich
will" und "Ich will alles" und ihrem
13-Personen-Orchester. Gitte Haenning lebt in Berlin.
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