Was ist denn bloß mit Willi los?

Deutscher Spielfilm von 1970
Regie Werner Jacobs
Drehbuch Eckart Hachfeld, nach einem Roman von Wilhelm Lichtenberg
Musik Heinz Alisch
Kamera Karl Loeb
Darsteller Willi Winzig - Heinz Erhardt
Felix Klein - Ralf Wolter
Frau Stirnima - Helen Vita
Annie Engel - Ruth Stephan
Motzmann - Paul Esser
Frank Kuhländer - Rex Gildo
Staatssekretär Kuhländer - Willy Reichert
Helga - Stella Mooney
Dr. Finz - Wolfgang Lukschy
Dr. Senn - Friedrich Schoenfelder
Dr. Sigrid Kubin - Ingrid van Bergen
und andere

Der Finanzbeamte Willi Winzig hat ein großes Herz für die Nöte der kleinen Steuerzahler, deren Akten er heimlich verschwinden lässt. Als dieses pflichtwidrige Verhalten entdeckt wird, streicht ihm sein strenger Vorgesetzter zur Strafe die Hälfte der Pension. Kollege Klein weiß einen Rat: Willi muss verrückt spielen, damit man ihn für seine Taten nicht zur Rechenschaft ziehen kann. Obwohl Willi sich die größte Mühe gibt, hält man ihn nicht nur für kerngesund - Willi fällt sogar die Karriereleiter nach oben.

"Was ist denn bloß mit Willi los?" ist einer der vier letzten Filme, nach denen Heinz Erhardt krankheitsbedingt seine Karriere vorzeitig beenden musste. Als Finanzbeamter Willi Winzig zieht der König der Kalauer noch einmal alle Register. So tituliert er den verhassten Chef als "Schwotte", eine Mischung aus Schotte und Schwabe, der "nur im Juli heizt, weil dann das Heizöl billiger ist." Seine Sekretärin nennt er "großer weißer Vogel", weil er wegen der Gewerkschaft nicht "dumme Gans" sagen darf. Ganz nebenbei spielt Erhardt noch eine Doppelrolle, und für die musikalische Untermalung in diesem kurzweiligen Lustspiel sorgt Schlagerstar Rex Gildo, der als missratener Spross des Finanzbeamten Kuhländer eine Rockband gründet.
   

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