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Der Finanzbeamte Willi Winzig hat ein großes
Herz für die Nöte der kleinen Steuerzahler,
deren Akten er heimlich verschwinden lässt.
Als dieses pflichtwidrige Verhalten entdeckt wird,
streicht ihm sein strenger Vorgesetzter zur Strafe
die Hälfte der Pension. Kollege Klein weiß
einen Rat: Willi muss verrückt spielen, damit
man ihn für seine Taten nicht zur Rechenschaft
ziehen kann. Obwohl Willi sich die größte
Mühe gibt, hält man ihn nicht nur für
kerngesund - Willi fällt sogar die Karriereleiter
nach oben.
"Was ist denn bloß mit Willi los?"
ist einer der vier letzten Filme, nach denen Heinz
Erhardt krankheitsbedingt seine Karriere vorzeitig
beenden musste. Als Finanzbeamter Willi Winzig zieht
der König der Kalauer noch einmal alle Register.
So tituliert er den verhassten Chef als "Schwotte",
eine Mischung aus Schotte und Schwabe, der "nur
im Juli heizt, weil dann das Heizöl billiger
ist." Seine Sekretärin nennt er "großer
weißer Vogel", weil er wegen der Gewerkschaft
nicht "dumme Gans" sagen darf. Ganz nebenbei
spielt Erhardt noch eine Doppelrolle, und für
die musikalische Untermalung in diesem kurzweiligen
Lustspiel sorgt Schlagerstar Rex Gildo, der als
missratener Spross des Finanzbeamten Kuhländer
eine Rockband gründet.
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