Bühne frei für Marika

Deutscher Spielfilm von 1958
Regie Georg Jacoby
Drehbuch Helmuth Backhaus
Musik Franz Grothe
Kamera Willy Winterstein
Darsteller Marion Müller - Marika Rökk
Michael Norman - Johannes Heesters
Inge - Carla Hagen
Frank Fleming - Harald Juhnke
Brand - Rudolf Platte
Elvira Schühlein - Susanne von Almassy
Direktor Schühlein - Kurt Grosskurth
Mümmelmann - Fred Raul
Otto Bullerjahn - Carl Voscherau
und andere

Marion Müller hat die Nase voll: Sie will nicht mehr die brave Ehefrau des umschwärmten Starkomponisten Michael Norman sein. Um zu beweisen, dass sie es zu etwas bringen kann, lässt sie sich von Norman scheiden, um als Managerin einer Künstleragentur Karriere zu machen. Doch leider gehen die Geschäfte schlecht. Marions Agentur steht vor dem Ruin.

Da hat der gewiefte Journalist Frank Flemming, der mit Marions Sekretärin Inge liiert ist, eine abenteuerliche Idee: In seiner Position als viel gelesener Klatschredakteur könnte er binnen kürzester Zeit einen Star aus Marion machen! Nach anfänglichem Zögern lässt sich die ehemalige Tänzerin auf das Spiel ein. Als kapriziöser ungarischer Revue-Superstar "Marika Karoly" spielt sie nun jeden Tag die Hauptrolle in Flemmings Kolumne.

Der Plan scheint tatsächlich zu funktionieren: Es dauert nicht lange, bis Marika Karoly in aller Munde ist und der Besitzer des Palast-Theaters, Herr Schühlein, sie engagieren will. Die ganze Stadt steht bereit, als "Marika Karoly" am Bahnhof ankommt. Marions Ex-Mann Michael, der noch immer in sie verliebt ist, gibt mit angeklebtem Schnurrbart den Gatten der ungarischen Diva. Aber schon bei der großen Empfangsgala zu "Marikas" Ehren braucht es einige Anstrengung, um die Maskerade aufrecht zu erhalten. Nur mit viel Witz und List können Marion und Michael verhindern, dass ihre Hochstapelei ans Licht kommt. Dann aber droht der Schwindel kurz vor der Premiere doch noch aufzufliegen.

Mit "Bühne frei für Marika" hat Georg Jacoby einen schwungvollen Revuefilm inszeniert, der ganz auf Marika Rökk zugeschnitten ist, die Ende der 50er-Jahre ein großes Come-back feierte. Dass dabei die anderen Charaktere der humorvollen Geschichte nicht zu kurz kommen, ist vor allem den prominenten Darstellern zu verdanken: Neben Johannes Heesters als weltmännischem Komponisten glänzen in weiteren Rollen Harald Juhnke und Carla Hagen.
   

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