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Michael Köster sitzt seit fünf Jahren
im Gefängnis und nimmt an einer Therapie für
Häftlinge teil, die von dem Weimarer Kunstprofessor
und Maler Robert Henze geleitet wird. Während
eines begleiteten Freigangs in das Leipziger Bildermuseum
flüchtet er. Dabei wird einer der Vollzugsbeamten
im Fahrstuhl ermordet. Sein Kollege Peter Vosskamp
kann Köster, der noch sechs Monate abzusitzen
hat, nicht an der Flucht hindern. Wegen der Aussage
Vosskamps gerät Köster unter Mordverdacht.
Außerdem finden sich seine Fingerabdrücke
auf der Flasche mit abgeschlagenem Hals, mit der
die Kehle des Toten durchbohrt wurde. In der Zelle
des Flüchtigen finden die Kommissare einen
Abschiedsbrief seiner Freundin Judith, die in Weimar
lebt, und so setzen die Kommissare ihre Ermittlungen
dort fort. Zwar gelingt es Kain, Köster festzunehmen,
doch schon bald wachsen die Zweifel an seiner Täterschaft.
Den Aufenthalt in Weimar nutzt Ehrlicher für
den Besuch eines Freundes, der sich dort als Arzt
niedergelassen hat. Er sucht bei ihm Rat wegen Stichen
in der Herzgegend und seiner Schlaflosigkeit, die
ihn seit einiger Zeit quält. Ehrlicher erfährt,
dass die Ehefrau Prof. Henzes in Weimar mehrere
Häuser geerbt hat, die auch nach der Restaurierung
noch mit gravierenden Mängeln behaftet sind.
Auch in Weimar geschieht ein rätselhafter Mord.
Das Opfer ist Gabriele Teichert, die Leiterin des
dortigen Amtes für Denkmalschutz. Ehrlicher
findet heraus, dass Frau Teichert die Mutter von
Kösters Freundin ist. In der Wohnung des Mordopfers
kann die Kriminaltechnik wieder Fingerabdrücke
von Michael Köster sichern. Damit ist klar,
dass die beiden Morde in Verbindung stehen. Der
Kunstprofessor Robert Henze und der Vollzugsbeamte
Peter Vosskamp geraten ins Visier der Kommissare.
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