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Tatort "Der Prügelknabe"
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Krimi,
Deutschland, 2003, 90 min
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| Regie |
Thomas
Jauch |
| Drehbuch |
Christian
Limmer |
| Musik |
Stefano
Massimo |
| Kamera |
Clemens
Messow |
| Darsteller |
Miroslav
Nemec, Udo Wachtveitl, Michael Fitz, Thomas Schmauser, Peter
Davor, Zeljka Preksavec, Yasmin Asadie, Valentin Platereanu,
Lenn Kudrjawitzki, Wilfried Labmeier, Abbas Maghfurian,
Christian A. Koch, Thomas Trentinaglia, Georg Blumreit
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Es sollte so schön werden: Der Münchner
Kriminalhauptkommissar Ivo Batic hat Urlaub beantragt.
Seine Cousine Branka mit ihrem Mann Darko und die
15-jährige Tochter Malina kommen aus einem
kleinen Ort bei Mitrovica zu Besuch. Die Frauen
wollen einkaufen, Ivo Batic wird ihnen München
zeigen. Da wird im Gestrüpp des Isarufers die
Leiche des Kosovoalbaners Maruf Selmani gefunden.
Selmani ist vor seinem Tod gefoltert worden. Batic
ist vom Tod Selmanis betroffen, er fühlt sich
auf Grund seiner Herkunft und seiner Kenntnisse
dazu berufen, den Fall zu lösen.
Im Polizeipräsidium meldet sich Hauptkommissar
Wolfgang Hackl aus Nürnberg bei Carlo Menzinger
zum Dienstantritt. Er übernimmt die Urlaubsvertretung
für Batic. Der fränkische Hauptkommissar
zeigt sich übergenau bei den folgenden Ermittlungen
und strapaziert die Nerven der beiden Kommissare
bis zur Zerreißprobe. Dazu muss Kriminalhauptkommissar
Franz Leitmayr auch noch seinen Kollegen Batic ausbremsen,
denn der steigt trotz seines Urlaubs in ein laufendes
Verhör mit dem Autohändler Fritzi Wagner
ein. Wagner werden Verbindungen mit Waffenlieferungen
an die UCK nachgesagt. Es kommt zu einer Rangelei.
Batic, sein Verwandter Darko - wie er Polizeibeamter
- wollen helfen. Wagner wird bei der Auseinandersetzung
verletzt und Leitmayr steht zwischen den Fronten.
Er verbittet sich Batics ständige Einmischung
aus dem Urlaub. Und Batic erlebt sich zum ersten
Mal von seinen Kollegen von der Mordkommission kaltgestellt.
Es kommt noch schlimmer: Batic will sich bei dem
Autohändler für seine raue Gangart entschuldigen.
Er gerät in eine verhängnisvolle Situation,
an deren Ende er als Mordverdächtiger in die
Schusslinie polizeilicher Ermittlungen gerät.
Leitmayr und Batic geraten ernsthaft aneinander,
aber für Carlo Menzinger steht der Schuldige
fest: Der Franke Hackl ist nicht der Saubermann,
der er zu sein vorgibt, seine Biografie weist Ungereimtheiten
auf. Die Krise spitzt sich zu, als die Beteiligten
begreifen, dass auch das beschauliche München
keineswegs von den Auswirkungen des Krieges im Balkan
verschont ist.
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