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Frankreich, 1944. In einem kleinen Dorf hilft Pierre
Brossard, ein junger Soldat des faschistischen Vichy-Regimes,
den deutschen SS-Truppen bei der Verhaftung und
Hinrichtung von sieben Juden. 48 Jahre später:
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Pierre
Brossard ein Leben auf der Flucht geführt.
Bei einem katholischen Orden in der Provence, der
mit dem Vichy-Regime sympathisierte, hat er Unterschlupf
gefunden. Nun aber scheint ihn seine Vergangenheit
einmal mehr einzuholen.
Nachdem er sich in letzter Sekunde vor einem Profikiller
retten konnte, der offenbar von jüdischer Seite
auf ihn angesetzt wurde, sucht Brossard Hilfe bei
Kommissar Vionnet, seinem alten Vichy-Verbindungsmann.
Zur gleichen Zeit setzt die idealistische Richterin
Annemarie Livi alles daran, Brossard für seine
Gräueltaten zur Rechenschaft zu ziehen - kein
leichtes Unterfangen, da in den Polizeibehörden
zahlreiche Sympathisanten des Vichy-Regimes sitzen.
Mit Hilfe des unbestechlichen Gendarmerie-Colonels
Roux versucht Livi, den Kriegsverbrecher ausfindig
zu machen. Sie lässt Brossards Foto in der
Zeitung abdrucken und erschwert es so auch katholischen
Klöstern, dem Altnazi Zuflucht zu gewähren.
Zwar kann sich Brossard einige Tage bei seiner Ex-Frau
Nicole, die ihn zutiefst verachtet, verstecken.
Aber durch einen Tipp des Geistlichen Le Moyne kommen
Roux und Livi ihm auf die Spur. Mit Hilfe seines
alten Kollegen Pochon will Brossard schließlich
aus Frankreich fliehen. Doch bei einem konspirativen
Treffen muss er erkennen, dass seine engsten Verbündeten
zugleich seine größten Feinde sind.
Mit "Am Ende einer Flucht - The Statement"
hat Regie-Altmeister Norman Jewison einen ebenso
spannenden wie anspruchsvollen Polit-Thriller inszeniert.
Das brisante Thema wird dabei nie zu einer schlichten
Action-Story, denn dank des komplexen Drehbuchs
von Oscar-Preisträger Ronald Harwood sowie
Jewisons meisterhafter Inszenierung und herausragender
Darstellerleistungen wird der Film zu einem vielschichtigen
Drama.
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