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Cleveland, Ohio, 1937. Der junge Johnny Kovak und
sein Freund Abe Belkin müssen als Hilfsarbeiter
täglich 14 Stunden lang Kisten verladen; bezahlt
werden sie aber nur für acht Stunden. Nach
einem wilden Streik werden sie gefeuert. Beide beginnen
daraufhin, Mitglieder für die Fernfahrer-Gewerkschaft
"Federation of Inter-State Truckers" (F.I.S.T.)
zu werben. Besonders Kovak ist dabei so erfolgreich,
dass ein Unternehmer-Anwalt ihn zu "kaufen"
versucht. Doch Kovak wirft ihn hinaus und macht
mit seinem massiven Durchsetzungsvermögen in
der Gewerkschaft rasch Karriere.
Als die Unternehmer bei einem Streik professionelle
Schlägerbanden gegen die Streikenden einsetzen,
sucht Kovak seinerseits Hilfe bei Unterwelt-Bossen
wie Vince Doyle und Babe Milano. Fortan wird er
sie bei seinem weiteren Aufstieg in der Gewerkschaft
nicht mehr los. Sein Freund Belkin trennt sich darum
von ihm. Kovak steigt zum Präsidenten der Gewerkschaft
auf; der einflussreiche Senator Madison zwingt ihn
schließlich, vor dem Ausschuss zur Bekämpfung
des organisierten Verbrechens auszusagen. Als Kovak
nach seinem spektakulären Auftritt in seine
Villa zurückkehrt, erwarten ihn dort zwei Killer.
Sylvester Stallone liefert in diesem packenden Porträt
eines amerikanischen Gewerkschaftsführers,
für das Männer wie Jim Hoffa Vorbild gewesen
sein dürften, eine eindrucksvolle Charakterstudie.
Um ihn herum agiert eine Riege hochkarätiger
Schauspieler. Regisseur Norman Jewison reichert
den provozierenden Film über anrüchige
Verbindungen zwischen amerikanischen Gewerkschaften
und dem organisierten Verbrechen mit explosiven
Action-Szenen an. Kameramann Laszlo Kovacs sorgt
für dramatische Bilder, in denen die Arbeitswelt
zeitweilig einem Kriegsschauplatz gleicht.
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