F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg

Spielfilm aus den USA von 1977
Regie Norman Jewison
Drehbuch Joe Eszterhas und Sylvester Stallone
Musik Bill Conti
Kamera László Kovács
Darsteller Johnny Kovak - Sylvester Stallone
Senator Andrew Madison - Rod Steiger
Max Graham - Peter Boyle
Anna Zerinkas - Melinda Dillon
Abe Belkin - David Huffman
Babe Milano - Tony Lo Bianco
Vince Doyle - Kevin Conway
Mike Monahan - Richard Herd
Molly - Cassie Yates
Arthur St. Claire - Peter Donat
und andere

Cleveland, Ohio, 1937. Der junge Johnny Kovak und sein Freund Abe Belkin müssen als Hilfsarbeiter täglich 14 Stunden lang Kisten verladen; bezahlt werden sie aber nur für acht Stunden. Nach einem wilden Streik werden sie gefeuert. Beide beginnen daraufhin, Mitglieder für die Fernfahrer-Gewerkschaft "Federation of Inter-State Truckers" (F.I.S.T.) zu werben. Besonders Kovak ist dabei so erfolgreich, dass ein Unternehmer-Anwalt ihn zu "kaufen" versucht. Doch Kovak wirft ihn hinaus und macht mit seinem massiven Durchsetzungsvermögen in der Gewerkschaft rasch Karriere.

Als die Unternehmer bei einem Streik professionelle Schlägerbanden gegen die Streikenden einsetzen, sucht Kovak seinerseits Hilfe bei Unterwelt-Bossen wie Vince Doyle und Babe Milano. Fortan wird er sie bei seinem weiteren Aufstieg in der Gewerkschaft nicht mehr los. Sein Freund Belkin trennt sich darum von ihm. Kovak steigt zum Präsidenten der Gewerkschaft auf; der einflussreiche Senator Madison zwingt ihn schließlich, vor dem Ausschuss zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens auszusagen. Als Kovak nach seinem spektakulären Auftritt in seine Villa zurückkehrt, erwarten ihn dort zwei Killer.

Sylvester Stallone liefert in diesem packenden Porträt eines amerikanischen Gewerkschaftsführers, für das Männer wie Jim Hoffa Vorbild gewesen sein dürften, eine eindrucksvolle Charakterstudie. Um ihn herum agiert eine Riege hochkarätiger Schauspieler. Regisseur Norman Jewison reichert den provozierenden Film über anrüchige Verbindungen zwischen amerikanischen Gewerkschaften und dem organisierten Verbrechen mit explosiven Action-Szenen an. Kameramann Laszlo Kovacs sorgt für dramatische Bilder, in denen die Arbeitswelt zeitweilig einem Kriegsschauplatz gleicht.
   

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