Eva küsst nur Direktoren

Österreichischer Spielfilm von 1957
Regie Rudolf Jugert
Drehbuch Alfred Solm, nach dem gleichnamigen Roman von Hanna Seyringer
Musik Carl de Groof
Kamera Elio Carniel
Darsteller Eva Brunner: Chariklia Baxevanos
Karl Müller: Joachim Fuchsberger
Irene Rotter: Hannelore Bollmann
Frau Baldinger: Margarete Haagen
Herr Jäger: Oskar Sima
Direktor Morath: Erik Frey
Frau Chlestek: Jane Tilden
Frau Morawetz: Alma Seidler
und andere

Eva Brunner und Karl Müller arbeiten in derselben Firma. Sie als Sekretärin, er als Buchhalter. Er liebt sie, sie zeigt ihm die kalte Schulter. Er macht plötzlich eine Erbschaft, sie geht mit Direktor Morath aus. Jetzt hat Karl Müller zwei Probleme: Er muss Eva von seiner Liebe überzeugen und sich gleichzeitig allerhand dunkler Gestalten erwehren, die nach dem Tod des Onkels bei ihm auftauchen.

Auch die Polizei interessiert sich für den Erben, und so hat Müller alle Hände voll zu tun, mit Missverständnissen verschiedenster Art klarzukommen. Glücklicherweise lernt er Irene, die hübsche Tochter von Generaldirektor Rotter, kennen. Sie sorgt dafür, dass Karl befördert wird, woraufhin alle ihn für Irenes Geliebten halten. Natürlich auch Eva. Doch schließlich gelingt es Karl, Direktor Morath als Komplizen bei den dunklen Geschäften seines verstorbenen Onkels zu entlarven. Und mit Irenes Hilfe kann er schließlich auch Eva von seiner Liebe überzeugen.

Rudolf Jugert ("Frauenarzt Dr. Sibelius", "Ein Herz spielt falsch") inszenierte diese turbulente Komödie um Liebe, Eifersucht und Missverständnisse mit einer prominenten Besetzung, zu der neben Chariklia Baxevanos, Hannelore Bollmann, Margarete Haagen und Oskar Sima Joachim Fuchsberger gehört, der Frauenschwarm der 50er Jahre. Er wurde 2007 80 Jahre alt

Joachim "Blacky" Fuchsberger kann auf eine mehr als fünfzigjährige Karriere in Film, Fernsehen und auf der Bühne zurückblicken. Bekannt wurde er 1954 als Gefreiter Asch in den "08/15"-Filmen. Später sorgten seine Auftritte in zahlreichen Edgar-Wallace-Verfilmungen für Furore. 1972 war er Stadionsprecher bei den Olympischen Spielen in München. Danach moderierte er mehrere Fernsehshows, u.a. das Quiz "Auf los geht's los" und die Talkshow "Heut' abend", in der er dreihundert Mal prominente Zeitgenossen befragte.

Ab 1983 zog er sich teilweise nach Australien zurück, wo er mehr als 20 Folgen für die Doku-Reihe "Terra Australis" drehte. Seit 1984 ist er auch als ehrenamtlicher Unicef-Botschafter aktiv. Seine jüngsten Projekte sind das Theaterstück "Die Priestermacher" in der Komödie am Bayerischen Hof und der Spielfilm "Neues vom Wixxer", der im März 2007 ins Kino kam.
   

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