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Deutschland, Dezember 1941. Hitlers Armee hat die
Welt in einen fürchterlichen Krieg gestürzt.
Die Führung der gefürchteten SS, die alles
versucht, um die Macht im Land zu übernehmen,
sucht aus strategischen Gründen die Nähe
des berühmten Fliegergenerals Harras. Harras,
ein passionierter Pilot, ist nicht nur ein weltgewandter,
eleganter Charmeur, sondern auch ein unverbesserlicher
Spötter, der außer seiner Fliegerei nichts
ernst zu nehmen scheint - am wenigsten die braunen
Machthaber im Land.
So kommt es, dass er den SS-Gruppenführer Schmidt-Lausitz,
der Harras für seine Ziele gewinnen will, voller
Verachtung abblitzen lässt. In der gleichen
Nacht schlägt er die Warnungen seines Freundes
Oderbruch in den Wind, der ihm rät zu fliehen,
da die SS ihn verhaften wolle. Tatsächlich
wird Harras bei seiner Heimkehr von der Gestapo
festgenommen. In ihren Folterkellern soll er gefügig
gemacht werden. Zugleich will die SS an dem widerspenstigen
General ein Exempel statuieren: Künftig soll
es niemand mehr wagen, sich den Forderungen der
Mördertruppe zu widersetzen.
Als Harras nach 14 Tagen freigelassen wird, ist
er ein anderer Mann. Er weiß nun, dass er
durch seine heldenhafte Zeit bei der deutschen Armee
einen fatalen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat
- einen Pakt, den es nun zu brechen gilt! Daher
schützt er seinen Kameraden Oderbruch, der
einen tödlichen Konstruktionsfehler an den
deutschen Armee-Flugzeugen verschweigt, damit Hitlers
Regime den Krieg verliert. Als Schmidt-Lausitz Harras
zwingt, ein Rücktrittsgesuch zu unterschreiben,
eskaliert die Situation. Der Flieger jagt den arroganten
Emporkömmling mit vorgehaltener Waffe aus dem
Zimmer. Doch anstatt zu fliehen, steigt "des
Teufels General" mit einer der fehlerhaften
Maschinen in die Lüfte, um sich in den Tod
zu stürzen.
Mit "Des Teufels General" ist Regie-Altmeister
Helmut Käutner eine meisterhafte Carl-Zuckmayer-Adaption
geglückt. Schon kurz nach seiner Erstaufführung
galt der Film als ein Klassiker unter den Zuckmayer-Verfilmungen.
Die packende Wirkung des Films ist freilich nicht
zuletzt dem grandiosen Hauptdarsteller Curd Jürgens
sowie dem gesamten Schauspielensemble zu verdanken,
zu dem auch Marianne Koch in der Rolle der politisch
bewussten Schauspielerin Diddo Geiss gehört.
Bisher auf das Rollenklischee des lieben Mädchens
im deutschen Film festgelegt, bewies sie, dass sie
auch dramatische Rollen spielen kann. Für diese
Leistung erhielt sie 1955 den Bundesfilmpreis und
das goldene Bambi.
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