Monpti

Deutscher Spielfilm von 1957
Regie Helmut Käutner
Drehbuch Helmut Käutner und Gabor von Vaszary
Musik Bernhard Eichhorn
Kamera Heinz Pehlke
Darsteller Anne-Claire - Romy Schneider
Monpti (jung) - Horst Buchholz
Nadine - Mara Lane
Monpti (alt) - Boy Gobert
Zaza - Olive Moorefield
Herr von Zimmer 17 - Bum Krüger
Frau von Zimmer 17 - Iska Geri
Fliegenäugiger - Bobby Todd
Redaktionssekretär - Joseph Offenbach
Bekannter von Monpti II - Willibald Eser
u. a.

Die 17-jährige Pariserin Anne-Claire wird auf einer Parkbank im Jardin du Luxembourg von einem charmanten aber mittellosen ungarischen Künstler angesprochen. Für Anne-Claire ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch sie befürchtet, dass er sich nur für sie interessiert, wenn sie reich und mondän ist. Also gibt sie vor, sie komme aus einem aristokratischen Elternhaus. "Monpti" ("Mein Kleiner") - so nennt Anne-Claire ihre große Eroberung - ist beeindruckt. Um sich nicht lumpen zu lassen, gibt er seine letzten Francs aus, um sie in ein teures Café einzuladen.

Die beiden verleben eine glückliche und sorglose Zeit miteinander und kommen sich dabei immer näher. Von ihrem Heiratswunsch ist Monpti allerdings nicht sofort begeistert. Als er ihr eines Abends auf dem Nachhauseweg heimlich folgt, findet er heraus, dass Anne-Claire in Wahrheit in einem zwielichtigen Stundenhotel wohnt. Monpti fühlt sich betrogen und ist maßlos enttäuscht. Tags darauf will sie ihm endlich die Wahrheit beichten - doch dazu kommt es nicht. Wütend gibt er ihr auf offener Straße eine Ohrfeige und fährt mit dem Taxi davon. Als sie ihm verzweifelt nachrennt, gerät sie unter ein Auto und wird schwer verletzt in die Klinik eingeliefert. Am Krankenbett wird Monpti klar, dass er sie trotz ihrer Lüge liebt. Die beiden beschließen zu heiraten. Doch als Monpti sie das nächste Mal in der Klinik besuchen will, ist ihr Bett leer.

"Monpti" ist eine bittersüße, melancholische Liebeskomödie mit der jungen Romy Schneider, die hier - nach "Robinson soll nicht sterben" - zum zweiten Mal mit Horst Buchholz vor der Kamera steht. Regisseur Helmut Käutner adaptierte das Buch des ungarischen Autors Gábor von Vaszary und tritt selbst als Erzähler auf.
   

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