|
Kurz vor der Entstehung Chinas, wie wir es heute
kennen, ist das Land in sieben Königreiche
gespalten, die alle um die Vorherrschaft kämpfen.
Die besten Voraussetzungen dazu hat das Reich Qin
mit seinem mächtigen Herrscher Ying Zheng.
Um ihn in seinem Machtstreben zu unterstützen,
fingiert die schöne Konkubine Zhao ein Attentat,
das Ying Zheng legitimieren soll, das Königreich
Yan einzunehmen. Doch als der Imperator auch in
Zhaos Heimat einmarschiert und dort brutal wütet,
macht die enttäuschte Konkubine Ernst: Ein
wirklicher Attentäter wird auf seinen Weg geschickt,
um den blutrünstigen Kriegsherrn zu stoppen.
1987 verfilmte Bernardo Bertolucci das Leben des
letzten Kaisers von China. Nun folgt die von Chen
Kaige ("Lebewohl, meine Konkubine", "Verführerischer
Mond") verfilmte Geschichte des ersten Kaisers
eines frisch vereinigten Chinas. Dem chinesischen
Meisterregisseur gelingt mit "Der Kaiser und
sein Attentäter" eine detailfreudige historische
Rekonstruktion und ein packendes, bildgewaltiges
Action-Epos zugleich, das den Zuschauer über
zweieinhalb Stunden lang vor Leinwand oder Bildschirm
fesselt. "Der Kaiser und sein Attentäter"
lebt jedoch nicht allein von der opulenten Inszenierung,
sondern auch durch die hervorragenden Darsteller:
Li Xuejian glänzt in der Rolle des von seiner
Vision besessenen Ying Zheng. Ebenso beeindruckend
zeigt sich Gong Li ("Lebewohl, meine Konkubine",
"Rote Laterne") als Konkubine Zhao.
|