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Ein schwules Paar reist von Hongkong nach Argentinien,
wo die beiden sich auf dem Weg zu den Wasserfällen
von Iguacu verfahren. In der Emigration der Millionen-Metropole
Buenos Aires gerät auch ihre Beziehung in eine
Krise, die in einer schmerzlichen Auseinandersetzung
gipfelt, an deren Ende einer der beiden in die Heimat
zurückkehrt.
In seinem in Cannes mit der "Goldenen Palme"
ausgezeichneten Beziehungsdrama "Glücklich
vereint" erzählt Regisseur Wong Kar-Wai
die Geschichte zweier Exil-Chinesen und bildet damit
Homosexualität mit einer im Kino selten gesehenen
Selbstverständlichkeit ab. Formal brillant
wird die emotionale Zerrissenheit der beiden in
einen kammerspielartigen Mikrokosmos verlegt, der
wie in Wong Kar-Wais vorangegangenem Film "Fallen
Angels" nur aus Rhythmus, Farbe und Licht besteht.
Ho und Lai tanzen den letzten Tango in Buenos Aires,
Sinnbild ihrer Sehnsucht sind die buchstäblich
berauschenden Wassermassen von Iguacu. Deren farblich
verfremdete Bilder und die Tangomusik wirken lange
nach.
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