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Mike Andrews ist ein energiegeladener amerikanischer
Geschäftsmann, der alle Hände voll zu
tun hat, sein neues Büro in Paris aufzubauen.
Seinen zehnjährigen Sohn Danny hat der alleinerziehende
Vater auf ein Schweizer Internat nach Genf geschickt.
Doch Danny möchte lieber bei seinem Vater leben
und nimmt Reißaus. Begleitet von seiner gleichaltrigen
Freundin Janine Duval, die ebenfalls große
Sehnsucht nach ihrer Mutter Suzanne hat, will Danny
sich den weiten Weg bis nach Paris durchschlagen.
Da der besorgte Vater Mike kein Wort französisch
spricht, nimmt er gemeinsam mit Janines Mutter Suzanne
die Suche auf. Dabei lässt Mike keine Gelegenheit
aus, um sich über die provinzielle Verschlafenheit
seines Gastlandes zu mokieren, dessen Sitten und
Gebräuche er ganz und gar nicht versteht. Suzanne
ihrerseits ist entrüstet über den arroganten
und ignoranten Amerikaner, der kein gutes Haar an
den Franzosen lässt und so gar kein Verständnis
für Kultur und "savoir vivre" aufbringt.
Aber je länger die beiden nach ihren Kindern
suchen, desto mehr lernt Mike die Feinheiten der
französischen Lebensart ebenso zu schätzen,
wie die seiner attraktiven Begleiterin ...
Gene Kelly ist Hauptdarsteller und Regisseur der
charmanten, schwungvoll inszenierten und gut gespielten
Komödie "Straße des Glücks",
die auf augenzwinkernde Weise verschiedene Vorurteile
zwischen den Völkern aufs Korn nimmt. An Gene
Kelly, das große Allround-Talent der Filmgeschichte,
will das MDR FERNSEHEN anlässlich seines 15.
Todestages am 2. Februar erinnern. Er war Schauspieler,
Tänzer, Choreograf sowie Regisseur und drehte
einige der besten Musicals. Mit zweien wurde er
unsterblich: "Ein Amerikaner in Paris"
(1951), der den Oscar als Bester Film des Jahres
erhielt, sowie "Singin' in the Rain" (1952),
in dem Kelly nicht nur die männliche Hauptrolle
spielte, sondern auch gemeinsam mit Stanley Donen
Regie führte. Zu seinen weiteren erfolgreichen
Filmen gehören "Die drei Musketiere"
(1948), ein spannender Mantel-und-Degenfilm, in
dem Gene Kelly in atemberaubenden Kampfszenen zu
sehen war, und "Heut' gehn wir bummeln"
(1949), in dem Gene Kelly, Frank Sinatra und Jules
Munshin drei Matrosen spielen, die während
eines Landurlaubs schöne New Yorkerinnen kennenlernen
wollen. 1985 wurde Gene Kelly vom amerikanischen
Filminstitut für seine lebenslangen Verdienste
mit dem "Lifetime Achievement Award" ausgezeichnet.
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