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Das Mädchen Lilly aus Hamburg lernt 1988 bei
der Beerdigung der Mutter ihre Tante Lena aus Jena
kennen. Spontane Sympathie weckt in Lilly, die keine
weiteren Verwandten im Westen hat, den Wunsch, bei
Lena und deren Familie zu leben. Ihre ungewöhnliche
Idee, in den Osten gehen zu wollen, wird vom Jugendamt
jedoch nicht akzeptiert. Dort hat man andere Pläne
mit Lilly. Sie nutzt deshalb eine Fahrt in der Vorweihnachtszeit
mit dem ehemaligen Lebensgefährten ihrer Mutter
nach West-Berlin zur Flucht in den Osten.
Auch Lillys Mutter war vor 15 Jahren geflohen, sie
hatte die DDR aus Liebe zu einem Mann illegal verlassen.
Die Flucht hatte damals eine Familientragödie
ausgelöst. Auch Lillys Ankunft führt zu
unerwarteten Konflikten und bürokratisch-politischen
Verwicklungen. Doch Lilly akzeptiert einfach nicht,
warum sie nicht bei ihrer Tante leben kann. Zum
Schluss steht die Hoffnung, dass trotz Mauer und
Stacheldraht Lenas Familie auch Lillys Familie werden
kann.
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