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Die Trennung von ihrem Mann scheint die knapp 45-jährige
Heidi M. erfolgreich bewältigt zu haben. Selbstbewusst
und vital hat sie sich neu orientiert. Mit dem durch
sie betriebenen Spätkaufladen im Osten Berlins
sichert sie nicht nur den Lebensunterhalt für
sich und ihre Tochter Annabel - der Laden dient
darüber hinaus auch als Anlaufstelle, in der
die Kunden ihre Sorgen, Nöte und Freuden loswerden
können.
Als die Tochter einen Auslandsaufenthalt antritt
und der Ex-Gatte eine neue Familie gründet,
gerät sie aber doch in eine Krise: Sie muss
sich eingestehen, mehr an dieser Beziehung gehangen
zu haben, als ihr bislang bewusst war. Dennoch gelingt
es ihr, den Schock der Einsamkeit zu überwinden.
Zunächst zögernd, öffnet sie sich
einem neuen Mann.
Dies nicht mit der Schwärmerei eines jungen
Mädchens, sondern durchaus kritisch gegenüber
sich selbst und der neuen Liebe. Heidi M. ergreift
die Chance, die Weichen ihres Alltags noch einmal
ganz neu zu stellen.
Katrin Saß wurde für die Titelrolle mit
dem Deutschen Filmpreis 2001 als beste Hauptdarstellerin
ausgezeichnet.
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