Toggenburger Bock

Heiterer DDR-Fernsehfilm von 1974
Regie Hans Knötzsch
Drehbuch Joachim Groll
Musik  
Kamera Herlmut Borkmann, Gerhard Faulhaber, Eckhart Schuricht
Darsteller Richard Dämpfing - Herbert Köfer
Vera Dämpfing - Helga Raumer
Heinz Dämpfing - Dietmar Obst
Paul Kruse - Hans-Joachim Hanisch
Margit - Heidrun Schwarz-Polack
Weilstock - Werner Senftleben
Krügler - Gerd Ehlers
Frau Krügler - Marianne-Christina Schilling
Emmi - Marianne Kiefer
und andere

Richard Dämpfing, Konsumverkaufsstellenleiter im kleinen Dörfchen Mährwalde ist ein leidenschaftlicher Jäger. Kurz vor Beginn der Schonzeit hat ihn das Jagdfieber ganz besonders gepackt. Er will, koste es, was es wolle, den kapitalen Bock schießen, der ihn schon ein ums andere Mal zum Narren gehalten hat. Und es kostet ihn allerhand! Leidenschaft, auch Jagdleidenschaft, macht zuweilen blind. Als Richard nämlich im Dickicht das Gehörn des vermeintlichen Bockes erblickt, reißt er die Flinte hoch und schießt. Dieser Schuss wird zum Auslöser einer Kette aufregender Verwicklungen und hält Mährwaldes Bewohner in Atem. Was war geschehen?

Aus Jux hatte Sohn Heinz Emmis Toggenburger Zuchtziege Resi ein Gehörn aufgebunden und blind vor Ehrgeiz hatte Richard auf Resi geschossen. Nun muss der Weidmann den Vorfall vertuschen. In einer Nacht- und Nebelaktion bringt Richard die verletzte Ziege in eine Tierklinik. Damit beginnen die eigentlichen Turbulenzen. Emmi setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um ihr vielfach preisgekröntes Tier wiederzufinden - doch Missgunst, Eifersucht und Schadenfreude lassen nicht lange auf sich warten. Jägerfreund Paul, verärgert darüber, dass sich sein Jagdleiter immer die besten Plätze sichert, ist davon überzeugt, dass Richard Resi erschossen hat und sucht fieberhaft nach Beweisen. Emmi flüstert Richards Frau Vera, die sie für unschuldig am Verschwinden der Ziege hält, zu, dass Richards Bock in Wirklichkeit eine "Ricke" ist - nämlich seine hübsche Kassiererin Margit. Heinz wiederum will den Vater ein wenig schmoren lassen, weil er ihn nicht zur Jagdprüfung zulassen will.

Doch als der Haussegen schief hängt und auch noch Mährwaldes berühmter gemischter Chor ob dieser Angelegenheit auseinander fällt, beschließt Heinz, dem zerknirschten Vater zu helfen. Und auch die Kulturobersten tun das ihre, damit das zehnjährige Chorfest stattfinden kann. So kommt es, dass sich die Mährwalder nicht nur über Resis wundersame Rückkehr freuen können, sondern auch über drei Toggenburger Jungziegen.
   

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