Polizeiruf 110 "Mit List und Tücke"

Deutscher Kriminalfilm von 1986
Regie Helmut Krätzig
Drehbuch Helmut Krätzig und Lothar Dutombe
Musik Hartmut Behrsing
Kamera Walter Laaß
Darsteller Hauptmann Fuchs - Peter Borgelt
Unterleutnant Goetzsch - Jörg Hengstler
Frank Reiher - Peter Reusse
Anja Reiher - Ute Lubosch
François Bormann - Otto Mellies
Jimmy - Henry Hübchen
Vera - Barbara Dittus
Tiller - Dieter Wien
Frau Saupe - Gisela Morgen
Frau Weimar - Marga Legal
und andere

Während ein Krankenwagen eine alte Dame ins Krankenhaus fährt, raubt ein Fremder ihre Wohnung aus. Die Spur führt die von einer Nachbarin alarmierten Kriminalisten zu dem Krankenfahrer Frank Reiher. In einem am Tatort gefundenen Notizbuch waren alle seine Einsätze akribisch aufgelistet und stimmten mit weiteren Einbrüchen bei Hilfsbedürftigen überein. Tatsächlich finden Hauptmann Fuchs und sein Team in der Gartenlaube des Verdächtigen angehäuftes Diebesgut. Doch Reiher schwört, mit den Diebstählen nichts zu tun zu haben und kann sich nicht erklären, wie die Beute in seine Laube gekommen ist.

Sowohl sein alter Gartennachbar als auch Tiller, Reihers Beifahrer, sind von seiner Unschuld überzeugt. Auch Vera, die die Krankenwageneinsätze koordiniert und für den jungen Mann ganz offensichtlich eine Schwäche hat, hält eine Verstrickung Reihers in die Einbruchsfälle für ausgeschlossen. Lediglich Anja Reiher glaubt ihrem Mann nicht. Verzweifelt will sich Frank das Leben nehmen. Dank des beherzten Eingreifens seines Nachbarn kann Reiher gerettet werden. Er ist fest davon überzeugt, Opfer eines Komplotts zu sein und dass jemand versucht, ihn und seine Frau auseinander zu bringen.

Inzwischen ermitteln die Kriminalisten auch in eine zweite Richtung. Ein Hypnotiseur versucht, alte Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Gibt es zwischen den beiden Vorgehensweisen einen Zusammenhang? Die Hinweise der beherzten Frau Saupe führen die Ermittler zu den Illusionskünstlern Marcanti und Bormann und weiter zu einem gewissen Jimmy, einem flüchtigen Bekannten der Reihers. Wie sich schließlich herausstellt, wollte sich Vera an Frank Reiher rächen, weil er ihre Liebe nicht erwiderte. Deshalb gab sie Jimmy, den sie um den Finger wickeln konnte, Franks Einsatztermine, wohl wissend, dass damit ein kriminelles Delikt verbunden war. Jimmy und Bormann wiederum waren einst Zellengenossen und erfanden dort ihren ganz persönlichen Dreh, alte, hilflose Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Der eine versuchte es mit Einbrüchen, der andere hypnotisierte seine Opfer und brachte sie so dazu, ihm ihr Geld und ihre Wertgegenstände zu geben.
   

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