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Spanien, im Jahre 1810. Trotz vieler Niederlagen
im Kampf gegen die napoleonische Fremdherrschaft
gibt sich das besetzte Land nicht geschlagen. Zwar
sind die regulären Truppen den französischen
Soldaten in offener Feldschlacht nicht gewachsen,
dafür aber setzt die Guerilla den Franzosen
umso heftiger zu. Miguel ist Anführer der Guerilla-Einheit.
Zusammen mit seiner temperamentvollen Freundin Juana
hat er es auf eine große Kanone abgesehen,
die spanische Soldaten auf dem Rückzug zurücklassen
mussten.
Sie ist sieben Tonnen schwer und ungemein schwierig
zu transportieren. Um sie reparieren und einsetzen
zu können, verbündet er sich mit dem britischen
Marineoffizier Anthony Trumbull, der in geheimer
Mission nach Spanien entsandt wurde. Er soll verhindern,
dass das Geschütz in die Hände der Franzosen
fällt und gegen die Engländer eingesetzt
werden kann.
Miguel verspricht dem Captain, ihm die Kanone zu
überlassen, wenn er den Guerilleros vorher
hilft, sie vor die Mauern der befestigten Stadt
Avila zu schaffen, um sie sturmreif zu schießen.
Bis Avila sind es rund 1.000 Kilometer, zum Teil
durch bergiges Land und schwer zu überwindende
Flüsse, außerdem kontrollieren die Franzosen
die meisten Regionen.
Miguel ist dennoch überzeugt, mit Hilfe der
ländlichen Bevölkerung das Wagnis meistern
zu können. So beginnt ein abenteuerlicher Marsch,
der Trumbull und den Guerilleros alles abverlangt
und zusätzliche Probleme schafft, als der Captain
sich in Miguels Freundin Juana verliebt.
Mit "Stolz und Leidenschaft" inszenierte
Stanley Kramer einen opulenten historischen Abenteuerfilm
- und den einzigen Ausflug Cary Grants ins Kostümfach.
Mit "Stolz und Leidenschaft" will das
MDR FERNSEHEN an die Hollywood-Legende Cary Grant
erinnern, dessen Todestag am 29. November 2006 zum
20. Mal jährte. Cary Grant, eigentlich Alexander
Archibald Leach, wurde 1904 in England geboren.
Mit dreizehn Jahren riss er vor der Armut seines
Elternhauses aus und schloss sich einer Artistentruppe
an, mit der er 1920 in die USA ging. 1931 stand
er erstmals vor der Kamera, 1932 wurde er in "Die
blonde Venus" an der Seite von Marlene Dietrich
erstmals in einer Hauptrolle besetzt.
Nach zwei Filmen mit Mae West stieg er während
der Dreißigerjahre zu einem der populärsten
Stars auf und eroberte als charmanter Liebhaber
und Verführer die Herzen der Zuschauer. 1941
begann seine legendäre Zusammenarbeit mit Alfred
Hitchcock. In "Verdacht", "Berüchtigt"
und "Der unsichtbare Dritte" bewies Grant
Spitzenklasse.
In Filmen wie "Arsen und Spitzenhäubchen"
oder "Liebling, ich werde jünger"
zeigte Grant sein komisches Talent, auch in diesem
Genre wurde er einer der Größten Hollywoods.
Über 30 Jahre dauerte seine Karriere - im Alter
wurde er eher attraktiver und als Charmeur überzeugender.
Mit 62 Jahren ging Grant in den freiwilligen Ruhestand,
keiner konnte ihn zu einem Comeback bewegen. 1970
überreichte ihm Frank Sinatra einen Ehrenoscar
dafür, "dass er Cary Grant gewesen ist."
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